Solidaritätspartnerschaft zwischen den Städten Essen und Riwne geht voran

24.08.2022

Der Rat der Stadt Essen wurde in seiner heutigen (24.08.) Sitzung über den Beschluss des Ältestenrats über die Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Großstadt Riwne informiert. Ziel der angestrebten Solidaritätspartnerschaft ist es, die Hilfsbereitschaft der Essener Stadtgesellschaft im Zuge des Kriegs in der Ukraine zu bündeln und Hilfsgüter gezielt in die Ukraine zu liefern und von dort nach Bedarf zu verteilen.

Die Stadt Riwne hat eine Städtepartnerschaft mit Essens Partnerstadt Zabrze, wodurch bereits Kontakte in die Stadt im Westen der Ukraine bestehen. Olexandr Tretyak, Oberbürgermeister der Stadt Riwne, begrüßt die Solidaritätspartnerschaft und bedankt sich beim Rat der Stadt Essen und der Stadtverwaltung für diese Möglichkeit. In einem nächsten Schritt werden nun von beiden Verwaltungen eine Vereinbarung und Möglichkeiten der Unterzeichnung abgestimmt.

Parallel dazu wurden bereits im Rahmen der Nothilfe von der Stadt Riwne akut erbetene medizinische Güter bei Essener Gesundheitseinrichtungen gesammelt. Diese sollen bei dem Hilfstransport der "Haarzopfer Initiative – Lemberg wir kommen" in der nächsten Woche nach Riwne gebracht werden.

Zum Hintergrund

In seiner Sitzung im Mai 2022 hat der Rat die Stadtverwaltung damit beauftragt, eine Vereinbarung für eine Solidaritätspartnerschaft zwischen der Stadt Essen und der ukrainischen Großstadt Riwne vorzubereiten. Zur Aufnahme der Gespräche und zur Vorbereitung für die Solidaritätspartnerschaft fand Anfang Juni der erste Austausch mit Oleksiy Chernyshov, Minister für kommunale und regionale Entwicklung der Ukraine sowie derzeit Sondergesandter seines Landes, und der Generalkonsulin Iryna Shum statt.

Umfassende Informationen zu Hilfen für Menschen aus der Ukraine gibt es unter www.essen.de/ukraine.

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