Be-MoVe: Platz der Jugendkultur im Eltingviertel

Erste Bürgerprojekte starten

28.04.2023

Seit Anfang vergangener Woche sind bis zu 40 Parkplätze des Parkplatzes an der Kleinen Stoppenberger Straße gesperrt und werden zum "Platz der Jugendkultur" umgestaltet. Statt dort zu parken, werden Kinder und Jugendliche beispielsweise auf einer Skate Ramp skaten können, eine Graffiti-Wand selbst bauen und besprühen und in einem Container mit Spielgeräten spielen können.

Offiziell eröffnet wird der Platz der Jugendkultur am Dienstag, 2. Mai, mit einem kleinen Eröffnungsfest ab 17 Uhr, bei dem sich alle Interessierten und Anwohner*innen über das Projekt informieren können. Der "Platz der Jugendkultur" ist aktuell noch in der Entstehung und wird sich mit den Jugendlichen zusammen im Projektzeitraum bis Ende September noch weiterentwickeln und verändern.

Der "Platz der Jugendkultur" im Eltingviertel ist ein erstes von insgesamt neun Bürgerprojekten, die über Be-MoVe in 2023 gefördert werden. Zwei weitere davon gehen ebenfalls in Kürze an den Start. Dazu Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin für Umwelt, Verkehr und Sport: "Wir freuen uns, dass es nun mit den Bürgerprojekten losgeht. Wir hoffen, dass es viele gute Ideen und Anregungen gibt, wie eine nachhaltige und aktive Mobilität im Stadtteil gefördert werden kann. Herzlich bedanken möchte ich mich für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die die Umsetzung vor Ort möglich machen."

Zu den weiteren ab Ende Mai startenden Bürgerprojekten gehört auch das Rikscha-Projekt: Beim Fachgeschäft für Stadtwandel in Holsterhausen können sich Interessierte dann stunden- oder tageweise eine E-Rikscha ausleihen. Dabei handelt es sich quasi um ein Lastenrad mit Elektro-Antrieb, in dem in einer vorderen überdachten Kapsel ein bis zwei Personen Platz nehmen und von A nach B gefahren werden können. "Für einen Ausflug auf den Bahntrassen oder an den Baldeneysee steht damit eine tolle umweltfreundliche Option für die Essener*innen zur Verfügung, die vielleicht nicht mehr selbst Radfahren können. Wir hoffen, das Projekt in Anlehnung an ‚Radeln ohne Alter‘ etablieren zu können. Oder vielleicht auch als Hochzeitskutsche? Wir sind gespannt", sagt der Projektleiter des Bürgerprojekts Simon Knur von der Initiative für Nachhaltigkeit e.V.. Die Nutzung ist kostenlos nach vorheriger Einweisung möglich. Die Anmeldung und wichtigsten Informationen zum Rikscha-Projekt finden Interessierte auf der Webseite www.fachgeschaeft-fuer-stadtwandel.de.

Das dritte Bürgerprojekt ist der Kopstadtplatz und soll Ende Mai/Anfang Juni starten. Bis Oktober wird der Kopstadtplatz dann nicht mehr zum Parken genutzt, sondern soll rund um die Uhr ein Platz der Begegnung sein. Aus farbig gestalteten Euro-Paletten werden zum Beispiel Sitzmöglichkeiten gebaut und mobile Hochbeete gebastelt. Diese werden unter anderem mit Kräutern, Blumen oder auch Sträuchern bepflanzt. Außerdem wollen die Projektverantwortlichen verschiedene Veranstaltungen mit weiteren Partner*innen aus der Umgebung auf die Beine stellen. Das Projekt wird unter anderem vom Konsumreform Shop am Kopstadtplatz und FUSS e.V. organisiert.

Weitere Bürgerprojekte werden aktuell vorbereitet und starten in den kommenden Wochen. Informationen gibt es dazu auch unter www.essen.de/Be-MoVe.

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