Am Donnerstag, 24. Juli, empfing Oberbürgermeister Thomas Kufen Jeff und Dunreith Lowenstein aus den USA im Essener Rathaus.
Einmal im Jahr besucht die Familie Essen, um die Geschichte ihrer Familie wachzuhalten und jungen Menschen Mut zu machen, sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu stellen.
"Jeffs Vater, Dr. Edward Lowenstein, wurde 1939 als kleiner Junge mit einem Kindertransport aus Essen nach England geschickt, um vor den Nationalsozialisten in Sicherheit zu sein. Die Familie floh schließlich in die USA und trotz dieses Schicksals steht sie bis heute für Versöhnung und Erinnerung", so Thomas Kufen. "Mit dem ‘Lowenstein-Family-Award für Gerechtigkeit und Toleranz‘ zeichnet die Familie alle zwei Jahre Schülerinnen und Schüler in Essen aus, die sich besonders für jüdisches Leben, ein respektvolles Miteinander und gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzen", so das Stadtoberhaupt weiter. "Mein Dank gilt der Familie Lowenstein, die mit andauerndem Einsatz, die Erinnerungskultur der deutschen Geschichte aufrechterhält."
Der Lowenstein-Family-Award wurde im Jahr 2012 von Dr. Edward Lowenstein, emeritierter Prof. der Harvard Medical School, Massachusetts gegründet.
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