Initiativenfonds fördert Projekte gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

Anträge noch bis Ende September möglich

06.07.2026

Bereits seit 2023 unterstützt das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Essen im Rahmen des Landesprogramms "NRWeltoffen" Projekte zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Über den Initiativenfonds wurden auch in diesem Jahr wieder verschiedene Projekte gefördert. Eine Antragstellung ist weiterhin bis zum 30. September möglich.

Ob neue Projekte oder Unterstützung für ein bereits geplantes Angebot: Vereine, Initiativen, freie Träger oder Schul-AGs können sich auf eine Förderung bewerben. Möglich sind jährlich bis zu 2.000 Euro pro Träger. Das Antragsformular und weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Essen www.essen.de.

"Von rassismuskritischen Kunstprojekten mit Jugendlichen über Begegnungsabende und Gedenkveranstaltungen: Auch in diesem Jahr hat uns wieder eine Vielzahl von Anträgen für wichtige Projekte erreicht. Wir freuen uns über dieses breite Engagement. Denn wir alle sind gefragt, unser Zusammenleben zu gestalten und uns gegen Hass und Anfeindungen einzusetzen", so Galina Borchers, Integrationsbeauftragte der Stadt Essen.

Zum Hintergrund

Der Initiativenfonds besteht im Rahmen des Landesprogramms "NRWeltoffen", an dem die Stadt Essen seit Oktober 2022 teilnimmt. "NRWeltoffen" unterstützt Kommunen in ihrer präventiven Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Unter Federführung des Kommunalen Integrationszentrums entstand in Zusammenarbeit mit Engagierten aus Zivilgesellschaft, Wohlfahrtsverbänden, Verwaltung und Polizei ein Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus: Der Rat der Stadt Essen hat das Konzept am 29. November 2023 beschlossen.

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