Am Donnerstag, 10. September, wird bundesweit der diesjährige Warntag stattfinden. In einer Übung testen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam die Warnsysteme für die Bevölkerung. In Essen werden um 11 Uhr vormittags die Sirenen zu hören sein.
Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wird ein sogenannter Warnmittelmix eingesetzt. Die Nationale Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nutzt dafür das Modulare Warnsystem (MoWaS), über das die Probewarnung an verschiedene Warnkanäle verbreitet wird. Dazu zählen beispielsweise die Warn-Apps "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und "KATWARN", 101 digitale Stadtinformationstafeln sowie lokale Medien. Zusätzlich werden Warnmeldungen über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast verschickt, der Nachrichten unmittelbar auf Handys und Smartphones übermittelt. Dieser Kanal erreicht derzeit die meisten Menschen.
Die Feuerwehr Essen wird um 11 Uhr die aktuell 87 Sirenen im Stadtgebiet auslösen, um deren Funktionalität zu testen. Weiterhin hat die Feuerwehr Essen insgesamt zehn Warnfahrzeuge, um die Bevölkerung effektiv zu warnen und zu informieren. Auch die Funktionalität dieser wird am Warntag getestet. Ergänzend dazu werden die Warnungen über soziale Medien und die städtische Website verbreitet.
Ziel des Probealarms ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und das Verständnis für die Funktion und den Ablauf von Warnungen zu verbessern. Weiterhin soll auf verfügbare Warnmittel wie Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast hingewiesen werden.
Die Bürger*innen werden gebeten, am Warntag die Notrufnummern 112 und 110 nicht mit Nachfragen zu blockieren.
Warnablauf
Weitere Informationen finden Interessierte auf www.essen.de/sirenen und auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Essen und der Feuerwehr Essen.
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