Geschichte des Stadtteils Heidhausen

Namenserklärung

Der Name Heidhausen oder Heythusen bezieht sich auf die heideähnliche Landschaft des Gebiets.

Erstmals urkundlich erwähnt

1512, davor aber bereits besiedelt.

Gehört zu Essen seit

1. August 1929

Stadtteilwappen


Im 12. Jahrhundert auch "Hethhusen" oder "Hethusen" genannt.
Der Name bezeugt eine Ansiedlung auf der Heide im Sinne der damaligen Vorstellung. Gemeint ist die Landfläche, die der gemeinschaftlichen Nutzung durch die Bauernschaft diente.

Das Wappen zeigt in Namensanspielung eine Zackenkrone, in der Heraldik "Heidenkrone" genannt, und ein Fachwerkhaus.
(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Historie

Der heutige Stadtteil Heidhausen bestand ursprünglich aus drei Honschaften: Heidhausen, Holsterhausen - nicht zu verwechseln mit dem heutigen Stadtteil Holsterhausen westlich der Innenstadt - und Kleinumstand. Viele der alten Höfe in diesen Honschaften sind heute noch erhalten.

Wirtschaft und Handwerk

Neben der ausgeprägten Landwirtschaft wurde im späten Mittelalter bereits nach Kohle gegraben. Im Hespertal wurde Alaun abgebaut. Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden Handwerksbetriebe wie die Seilerei Strötgen, die Großziegelei Frielingsdorf oder die Schlossfabrik Sul.

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