Hitzewelle

Die Hitzebelastung hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Vor allem in dicht bebauten innerstädtischen Bereichen können sich bei sommerlichen Hochdruckwetterlagen sogenannte Wärmeinseln bilden. Anhaltende Hitzeperioden können die Gesundheit der Menschen gefährden und beispielsweise zu Dehydrationen, Kreislauferkrankungen und Hitzeschlag kommen. Zudem erhöht intensive Sonneneinstrahlung das Risiko für Hautkrebs. Aber auch im Freien kann anhaltende Hitze Waldbrände und Dürren verursachen und die Infrastruktur schädigen.

Im Folgenden sind Informationen aufgeführt, wie sich Bürger*innen auf eine Hitzewelle vorbereiten können und sich während einer Hitzeperiode verhalten sollten. Zudem ist aufgelistet, was die Stadt Essen unternimmt. Weitere wichtige Informationen zum Thema "Hitze" gibt es außerdem auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Zum Verhalten im Freien können sich Bürger*innen auf den Seiten zu den Themen "Grillen in Essen", "Forstschutz" und "Wässern von Straßenbäumen bei Trockenheit" informieren.

Vorbereitung auf eine Hitzewelle

Maßnahmen bei einer Hitzewelle

Da bei tropischen Temperaturen der Körper besonders stark belastet wird, bittet die Stadt alle Essener*innen, besonders auf ihre Gesundheit zu achten. Luftige Kleidung sowie ausreichend Sonnenbedeckung und Sonnenschutz können dabei helfen, ebenso die Meidung der Mittagssonne sowie ungewohnte körperliche Anstrengung. Darüber hinaus sollte man sich möglichst in kühlen Räumen aufhalten und viel Wasser zu sich zu nehmen. Um gut durch die Hitzeperioden zu kommen, ist für alle Bürger*innen ein entsprechendes Verhalten wichtig. Unter Hitzebelastung leiden vor allem sensible Bevölkerungsgruppen wie Babys, Kleinkinder, vorerkrankte Personen und ältere Menschen sowie Wohnungslose. Daher sind für den Schutz dieser Personengruppen sowie für Tiere, die besonders unter der Hitze leiden, im Folgenden Verhaltensempfehlungen aufgeführt.

Notruf bei Hitzschlag

Wenn der Verdacht eines Hitzschlags besteht, bitte sofort den Notruf unter 112 verständigen. Symptome für einen Hitzschlag könnten beispielsweise sein: erhöhte Körpertemperatur, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Orientierungslosigkeit, Bewusstseinsstörungen, schneller Herzschlag oder schnelle Atmung.

Als erste Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes muss die betroffene Person an einen schattigen Platz gebracht werden. Sollte die Person sich nicht mehr selbstständig bewegen können, kann mit Hilfe von Kleidung Schatten gespendet oder mit feuchten Tüchern besonders der Bereich von Kopf und Nacken gekühlt werden. Kühlpackungen sollten nie direkt auf die Haut der betroffenen Person aufgelegt werden, sondern immer mit einem Tuch dazwischen - ansonsten drohen Erfrierungen. Das Bewusstsein und die Atmung der Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wiederholt kontrollieren. Verliert die Person das Bewusstsein, müssen Atmung und Puls geprüft werden. Sind beide vorhanden, muss der Hitzschlag-Patient in die stabile Seitenlage gebracht werden. Atmet die Person nicht, muss sofort mit der Reanimation begonnen werden! Die Leitstelle der Feuerwehr unterstützt am Telefon bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Koordination Umweltplanung, Stadtklima / Klimaanpassung

Frau Courtney
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Koordination Umweltprüfungen, Stadtklima / Klimaanpassung

Herr Westermann
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Öffentliche Trinkwasserbrunnen in Essen

Öffentliche Trinkwasserbrunnen dienen als zuverlässige Quelle für sauberes Trinkwasser und ermöglichen Menschen, ihren Durst zu stillen und sich zu erfrischen. Alle Bürger*innen sollen im öffentlichen Raum Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser haben.

Ende Juni 2023 wurde der erste öffentliche Trinkwasserbrunnen auf dem Kennedyplatz in der Essener Innenstadt eingeweiht. Ergänzend sollen auch die anderen Stadtbezirke jeweils mindestens einen Trinkwasserbrunnen erhalten.

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