Stadt stellt Sanierungsprogramm für Essener Schulen vor

12.01.2018

Die Stadtverwaltung hat gestern (11.1.) ihre Pläne zur Sanierung und Erweiterung der Essener Schulen vorgestellt. Zu der Veranstaltung im Ratssaal hatte Oberbürgermeister Thomas Kufen alle Essener Schulleiterinnen und Schulleiter, die Schulformsprecher sowie Vertreter der Bezirksregierung eingeladen.

Während der zweistündigen Veranstaltung wurde eine umfangreiche Präsentation über die Sanierungsbedarfe aller Essener Schulen vorgestellt. Damit haben die rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Gesamt-Einblick in Planungen erhalten sowie in bereits vorgeschlagene Baumaßnahmen, die durch die Gremien der Stadt beschlossen sind.

Nach der Präsentation standen nicht nur der Oberbürgermeister und die Geschäftsbereichsvorstände für direkte Gespräche mit den Schulleiterinnen und Schulleitern zur Verfügung. Auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachbereiche Schule und Immobilienwirtschaft waren vor Ort und nahmen Anregungen und Vorschläge der Teilnehmenden auf.

Mehr zum Sanierungsprogramm

Die einzelnen Bedarfe im Sanierungsprogramm der Essener Schulen werden von der Verwaltung zur besseren Übersicht und Transparenz in Kategorien eingeteilt: Bauunterhaltung, Sanierung, Generalinstandsetzung, Umbau im Bestand, Erweiterungsmaßnahme/ Neubau, Toilettensanierung, Turnhallensanierung.

Eine Schule kann daher in der Liste mehrfach auftauchen, wenn sie zum Beispiel durch einen Umbau im Bestand saniert wird und zusätzlich Bedarfe im Rahmen des Toiletten- oder Turnhallensanierungsprogramms hat.

In der kontinuierlich aktualisierten Liste wird außerdem angegeben, wie die Finanzierung der einzelnen Maßnahme gestemmt werden soll: hierfür werden sowohl Investitionsprogramme von Bund und Land, wie beispielsweise das Programm "Gute Schule 2020" oder das Kommunalinvestitionsfördergesetz (KInvFG) genutzt, oder es werden Mittel aus dem städtischen Haushalt für die entsprechenden Maßnahmen verwendet.

Ausblick

Die konkreten Umsetzungen und Priorisierungen der einzelnen Maßnahmen werden nun den zuständigen politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt.

Als erstes wird die Verwaltung eine Vorlage erstellen, bei der die vordergründigen Bedarfe mit Hinblick auf die wachsende Essener Schülerschaft berücksichtigt werden. Denn nicht nur die zuletzt gestiegene Geburtenrate in unserer Stadt sorgt für eine steigende Schülerzahl. Auch die im Rahmen der Integration von Zuwanderern eingeführten Seiteneinsteiger-Klassen und die anschließenden Überführung in Regelklassen benötigen mehr Schulraum.

Eine eigens im Herbst 2017 eingerichtete "Task Force" der Stadt soll in diesem Zusammenhang sicherstellen, dass bereits zum kommenden Schuljahr 2018/2019 mehr Klassenräume zur Verfügung stehen und dies in den Sanierungsplänen der Verwaltung Berücksichtigung findet.

Mit der ersten Ratsentscheidung dazu wird im Februar gerechnet.

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