Ausbau des Essener Sirenenwarnsystems – Standorte für den zweiten Bauabschnitt stehen fest

21.04.2021

Der Ausbau des Essener Sirenenwarnsystems schreitet weiter voran. Im Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal, Organisation und Gleichstellung wurde heute (21.04.) eine entsprechende Vorlage empfohlen.

Derzeit befinden sich 19 weitere Standorte im konkreten Planungsstatus, die nun umgesetzt werden sollen. Die Standorte liegen unter anderem in Katernberg, Altenessen-Nord, Bochold, Altendorf und Schönebeck. Es sollen aber auch die ersten Sirenen im Essener Süden installiert werden, beispielsweise in Haarzopf, Überruhr-Hinsel, Heisingen, Werden, Heidhausen und Kettwig.

Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt betragen 384.940 Euro. Die 19 neuen Sirenen werden jährlich 10.450 Euro für Wartung, Strom und die Systemüberwachung kosten. Ursprünglich sollten die im Haushalt eingestellten Mittel zur Finanzierung der weiteren Bauabschnitte durch von Dritten zur Verfügung stehende Mittel gedeckt werden. Allerdings sorgt die pandemische Lage dafür, dass das geplante Sponsoringkonzept derzeit nicht realisiert werden kann. Daher erfolgt die Finanzierung des zweiten Bauabschnittes allein aus Haushaltsmitteln der Stadt Essen. Bei der Umsetzung zukünftiger Bauabschnitte soll die Finanzierung durch ein Sponsoringkonzept begleitet werden.

Über die Umsetzung des zweiten Bauabschnitts entscheidet der Rat der Stadt Essen voraussichtlich in seiner Sitzung am 12. Mai.

Zum bisherigen Ausbau des Sirenenwarnsystem

Die Stadt Essen hat Ende 2018 mit dem Aufbau eines neuen, flächendeckenden Sirenenwarnsystems begonnen. Bisher wurden 30 Sirenen im Stadtgebiet installiert, insbesondere im Essener Norden. Die bisher umgesetzten Standorte wurden prioritär nach Vorkommen von sogenannten Störfallbetrieben ausgewählt, sowie der direkten Nähe zum Rhein-Herne-Kanal, über den auch Gefahrengüter transportiert werden. Außerdem ist die Bevölkerungsdichte im Essener Norden besonders hoch.

Das Sirenenwarnsystem soll in Katastrophenfällen oder bei Großschadenslagen, wie Fabrikunfällen oder Großbränden, dazu dienen, die Bürger*innen zu warnen und sie zu erhöhter Aufmerksamkeit anhalten. Bis zur kompletten Abdeckung des Stadtgebietes wird die Stadt Essen das Sirenenwarnsystem weiterhin stufenweise aufbauen.

Weitere Informationen zum Thema Sirenen sind unter www.essen.de/sirenen verfügbar.

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Aufbau eines neuen, flächendeckenden Sirenenwarnsystems in der Stadt Essen. Foto: Mike Filzen

Stadtkarte Standorte der Zivilschutzsirenen.
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