Der Tertiärsektor in Essen

Eine Bestandsaufnahme aus Sicht der Statistik

Beiträge zur Stadtforschung 35 - Mai 2003

Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft - die Tertiärisierung - ist nach wie vor im ehemals stark industriell geprägten Ballungsraum Ruhrgebiet ein sehr aktuelles Thema. Das Gewicht des Tertiärsektors nimmt gegenüber dem Primär- und Sekundärsektor seit Jahrzehnten zu und Experten sind sich einig, dass die Hoffnung auf zukünftiges Beschäftigungswachstum im Dienstleistungs- bzw. Tertiärsektor zu suchen ist.

Die Entwicklung des Tertiärsektors ist also auch insbesondere für eine Großstadt im Ruhrgebiet wie Essen und deren Perspektiven von heraus-ragender Bedeutung. Um so wichtiger ist es daher, in einem ersten Schritt eine umfassende und differenzierte Bestandsaufnahme des Tertiärsektors auf kommunaler Ebene durchzuführen. Hierbei sollen insbesondere Strukturen und Schwerpunkte im Dienstleistungsbereich aufgezeigt werden.

Um möglichst viele Aspekte in die Untersuchung miteinbeziehen zu können, wird für die Analyse zur Abbildung des Essener Dienstleistungsbereiches der gesamte Tertiärsektor zugrundegelegt. Die Bestandsaufnahme umfasst den Zeitraum von 1998 bis 2000/2001.

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