Kommunale Entwicklungspolitik in Essen

Als neuntgrößte Stadt Deutschlands und Grüne Hauptstadt Europas 2017 übernimmt Essen lokal als auch international Verantwortung für Nachhaltigkeit:

Die Stadt Essen hat sich am 27.02.2019 der Musterresolution des Deutschen Städtetags „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ angeschlossen und betont so ihre Bereitschaft, auch in Zukunft einen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen zu leisten. Durch die Zeichnung der Musterresolution betont die Stadt Essen ihren Willen, sich gemeinsam mit der Stadtgesellschaft für nachhaltige Entwicklung zu engagieren und eigene Maßnahmen nach innen und außen sichtbarer zu machen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm die Auszeichnungsurkunde , "Zeichnungskommune der 2030-Agenda" am 16.01.2020 entgegen.

Die Agenda 2030 in Essen

Bereits jetzt trägt die Stadt Essen, gemeinsam mit der Stadtgesellschaft und ihren internationalen Partnern zu den UN-Nachhaltigkeitszielen bei. Die folgenden Beispiele illustrieren, wie eng lokales und globales Handeln verknüpft sind:

Seit 2013 trägt die Stadt Essen den Titel „Fairtrade-Town“ und setzt sich für fairen Handel sowie verantwortungsvollen, nachhaltigen Konsum ein. Einzelhandelsgeschäfte, Vereine, Religionsgemeinschaften und Restaurants bieten ein breites Portfolio fair gehandelter Produkte an. So wird ein Beitrag zu besseren Handelsbedingungen bzw. sozialen Rechten von Produzentinnen und Produzenten im Globalen Süden geleistet.

Die Stadt Essen unterhält im Rahmen ihrer kommunalen Entwicklungszusammenarbeit vielfältige partnerschaftliche Kontakte ins Ausland und gibt ihr Erfahrungswissen weiter: Essen und die Hauptstadt der Mongolei, Ulan Bator, sind seit 2012 durch eine Partnerschaft im Hygiene- und Gesundheitsbereich verbunden:

Mitarbeitende der Berufsfeuerwehr, des Universitätsklinikums und des “Mongolian emergency service hospital Hygiene project” (MeshHp) reisen regelmäßig in die Mongolei, um dort durch Schulungen und Fachaustausch zur Verbesserung der Krankenhaushygiene bzw. der Notfallmedizin im Rettungswesen beizutragen.

Seit 2019 besteht eine offizielle Vereinbarung zwischen der Stadt Essen und der Region Dohuk über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gesundheitswesens und der Flüchtlingshilfe. Der Gesundheitsstandort Essen trägt so zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei.

Nils Ole Haar
Kommunale Entwicklungszusammenarbeit
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