Geschichte des Stadtteils Ostviertel

Namenserklärung

Der Stadtkern wurde auf sechs Gebieten gegründet, die heute in ihrer Gesamtheit die Stadtmitte bilden. Auf Grund seiner geographischen Lage kam dem Stadtteil der pragmatische Name „Ostviertel“ zu.

Erstmals urkundlich erwähnt

1244, als Teil des Stadtkerns

Gehört zu Essen seit

21. Januar 1808

Stadtteilwappen


Das Wappen ziert ein goldenes, aufgerichtetes Schwert im Zentrum, umgeben von sechs goldenen Kugeln auf blauem Grund. Das Schwert symbolisiert das Attribut der Essener Stadtpatrone Cosmas und Damian und erinnert an deren Märtyrertod.
Die goldenen Kugeln stellen die sechs Stadtgebiete dar, auf denen der Stadtkern gegründet wurde: das Ostviertel sowie das Südviertel, das Südostviertel, das Westviertel, das Nordviertel und der Stadtkern.

Historie

Wenngleich das Ostviertel einer der ältesten Stadtteile Essens ist, sind aufgrund der Bombardements im Zweiten Weltkrieg nur noch wenige historische Gebäude erhalten. Hierzu zählen beispielsweise die 1901 erbaute Königliche Maschinenbauschule, die mittlerweile von der Universität Essen genutzt wird, oder die älteste Kneipe der Stadt Essen, die heute noch am Gerlingplatz betrieben wird und neben der schönen Außenfassade auch einen Biergarten zu bieten hat. Ebenso war das Familienunternehmen Goldschmidt seit 1890 im Ostviertel ansässig. 1997 erfolgte jedoch die Übernahme durch Degussa, heute betreibt Evonik die Anlagen.

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