Das Café im Forum Dreilinden der Alten Synagoge öffnet jeden Dienstag ab 12:00 Uhr.
14-tägig wird in der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr ein Handarbeitscafé angeboten. Wir häkeln mit Ihnen, wer sticken, nähen oder stricken möchte ist ebenfalls herzlich eingeladen.
Eigenes Material darf gerne mitgebracht werden, für Anfänger*innen stehen aber auch Materialien zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Termine:
14.04., 28.04., 12.05., 26.05., 09.06., 23.06.2026
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
TIKWAH – das Festival Jüdischer Musik, welches die Philharmonie gemeinsam mit der Alten Synagoge Essen ausrichtet, ist in Form und Umfang einmalig und erstreckt sich über die gesamte Spielzeit 2025/2026. TIKWAH bedeutet im Hebräischen "Hoffnung" – und es könnte gegenwärtig wohl kaum ein wichtigeres Wort geben. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt jüdischer Musiken und Kulturen abzubilden, wie sie international, aber auch regional verankert sind. Dabei gilt es, den vordergründig so klaren Begriff der "Jüdischen Musik" zu hinterfragen und keine allgemeingültige Deutungshoheit in Anspruch zu nehmen. Daher wird TIKWAH essentialistische und enggefasste Definitionen neben Dekonstruktionen des Begriffs stehen lassen. Die Diversität der Antworten auf die Fragen "Gibt es jüdische Musik?" oder "Was ist jüdische Musik?" können so in bereichernder Vielfalt programmatisch dargestellt werden – als Ambiguität der Gegenwart, die Vielfalt als Chance begreift.
Das Spektrum der hochkarätig besetzten Veranstaltungen reicht von Konzerten über Diskussionen und Vorträge bis hin zu Theaterprojekten und Filmen. Viele der bedeutenden Essener Kulturorte sind beteiligt, neben der Philharmonie und der Alten Synagoge auch das Schauspiel im Grillo-Theater, die Folkwang Musikschule, die Lichtburg und das Aalto Musiktheater.
Ein besserer "Starting Point" als Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahrsfest, ist für TIKWAH kaum denkbar. Pianisten-Legende Evgeny Kissin erinnert zu dieser festlichen Zeit gemeinsam mit Veniamin Smekhov an jiddische Dichter, die Opfer von Stalins Diktatur geworden sind. Ganz andere Akzente dagegen setzt zum Beispiel Dobranotch, eine der bekanntesten Klezmer-Bands Europas. Das Israel Philharmonic Orchestra ist zu Gast und zwei Klassik-Weltstars, Daniel Hope und Thomas Hampson, porträtieren musikalisch das schicksalhafte Jahr 1938. Entdecken Sie mit uns die Vielfalt jüdischer Musik und Bruchim haba'im – herzlich willkommen!
Während des achttägigen Pessachfestes wird der Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei und dem Auszug aus Ägypten gedacht. Traditionell werden in der Diaspora (außerhalb Israels) die ersten beiden Abende mit einem festlichen Mahl begangen. Im Rahmen dieses sogenannten Sederabends wird die Geschichte des Exodus erzählt, gemeinsam gelesen, gesungen und diskutiert.
Das Team der Alten Synagoge gestaltet einen vom Seder inspirierten Abend: An einem festlich gedeckten Tisch werden wir ausgewählte Texte lesen, miteinander ins Gespräch kommen und Lieder singen, die sich in unterschiedlicher Weise mit dem Thema Freiheit auseinandersetzen.
Für musikalische Begleitung ist gesorgt. Wir freuen uns über einen Beitrag zu unserem vegetarischen Buffet.
Bitte beachten Sie: Das Buffet wird nicht koscher sein. Während der Pessachtage wird jedoch auf Getreideprodukte verzichtet, die mit Wasser in Verbindung gekommen sind und möglicherweise gegärt haben (Chametz). Dazu zählen unter anderem Nudeln, Brot, Kuchen, Couscous, Bulgur sowie Bier.
Wir freuen uns auf einen anregenden, gemeinsamen Abend!
Für diesen Abend ist eine Anmeldung unter info@alte-synagoge.essen.de bis zum 1. April 2026 erforderlich
Nach einer Idee und dem Konzept von Sapir Heller entwickelte der Regisseur Dor Aloni gemeinsam mit dem Ensemble des Grillo-Theaters einen Mehrstationen-Weg durch Essen. An jeder Station erzählen und spielen Schauspieler*innen Geschichten von Menschen, die mit diesen Orten verbunden sind. Die Alte Synagoge ist eine Station des theatralen Rundgangs.
Tickets unter: www.theater-essen.de
Jüdische Kulturen sind geprägt von der Vielfalt der Welt. Lernen Sie im Rahmen unserer Reihe Menschen kennen, die mit ihrer ganz eigenen Geschichte und den Traditionen aus dem Land ihrer Geburt das jüdische Leben im Ruhrgebiet bereichern.
Der 8. Mai gilt seit 1945 als Tag des Neuanfangs und der Befreiung - vom Krieg, der Naziherrschaft, von der Unterdrückung und Vernichtung vor allem der jüdischen Kultur. KROKE (Jiddisch für Krakau) hebt in seinen Konzerten den Schatz der jiddischen Tradition. Die Band fusioniert Klezmer mit musikalischen Strömungen europäischer Klassik, polnischem Jazz, Balkan- und Oriental-Pop.
Weitere Infos unter www.tikwah.de
OmU | 89 Minuten, Regie und Drehbuch: Roy Sher, FSK 12
Drei junge Musiker aus Zypern, Israel und der Türkei begeben sich auf die Spuren der legendären "Rembetiko"-Sängerin Roza Eskenazi, eine in Istanbul geborene sephardische Jüdin, die diese Musikrichtung seit den 1930er-Jahren prägte und über 500 Lieder hinterließ.
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Jüdische Traditionen aus Kanada treffen auf jüdisches Leben im Ruhrgebiet.
Geiger Daniel Hope liebt es zu erforschen, wie Musik und Geschichte ineinandergreifen. Ein Ergebnis dieser Leidenschaft ist ein Projekt, das beim Verbier Festival seinen Ausgang genommen hat. Hope präsentiert aus der Sicht zweier Radiomoderatoren aus Deutschland und den USA Zeitgeschichte und Musik des Jahres 1938. Songs und Lieder greifen die Stimmungslagen auf, hüben ironisch, drüben sorglos. Gemeinsam mit Chansonnier Horst Maria Merz, Bariton Thomas Hampson und "einer Band wunderbarer Musiker*innen", wie Hope sagt, gestaltet er diese erschütternde, aber auch inspirierende multimediale Zeitreise. "In diesem Abend gibt es eine Verrücktheit, die ziemlich ansteckend ist." Ein (denk)würdiger Abschluss des Essener TIKWAH-Festivals.
Eine Jüdin aus dem Iran berichtet von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen.
Wir feiern den Sommerbeginn an der Synagoge mit unseren Nachbar*innen und Freund*innen. Wir laden ein zu Musik, Workshops, Führungen, Getränken und Essen.
Eine Reihe spannender Formate erwartet Sie.
Die dritten Queer Jewish Days der Alten Synagoge Essen finden unter dem Motto "Let it be light!" statt. Ob queer und jüdisch, muslimisch, christlich oder ungebunden.
Wir werfen im Rahmen der Queer Jewish Days 2026 einen Blick auf Bewegungen aus der Zivilgesellschaft. Im Fokus stehen Queerness, Tradition und Bürger*innenrechte in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und in Europa.
Kinoführungen, Workshops, Vorträge, Führungen und unser Sixties-Kaffeeklatsch zum Jahrestag des Stonewall-Aufstands (28.06.1969) dem Beginn der queeren Bewegung bringen Sie mit zahlreichen Akteur*innen und Partner*innen zusammen.
Oft wird über jüdische und muslimische Menschen gesprochen, aber nicht mit ihnen. Dabei werden Vorstellungen und – ja, sicher – Vorurteile gepflegt. Viel zu selten wird über diese Identitäten als Teil des ganz allgemeinen modernen Ruhrgebiets gesprochen. Was macht die eigene jüdische und muslimische Tradition heute hier aus? Kommen Sie zum Gespräch und kommen Sie ins Gespräch mit jüdischen und muslimischen Personen aus dem Ruhrgebiet.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Alten Synagoge, der Kreispolizeibehörde Essen, der Kommunalen Extremismusprävention Essen und des Zentrums für Lehrkräftebildung (ZLB) der Universität Duisburg-Essen.