Veranstaltungen in der Alten Synagoge

Hier finden Sie Informationen über bevorstehende Veranstaltungen in unserem Haus.

Ensemble Rainald Noisten (Wuppertal): "Klezmer meets Beethoven"

Konzert: 20. Februar 2022, 17 Uhr; Hauptraum der Alten Synagoge Essen

Rainald Noisten lernte 1997 beim Altmeister der Klezmer-Musik Giora Feidman. Dies bewog ihn 1998 ein eigenes Ensemble zu gründen, das aber immer neue originelle Weg in der Auseinandersetzung mit der Klezmer-Musik geht. Bei einem Projekt kam ein deutsch-iranischer Dombak (Becher-Trommel)-Spieler hinzu, ein anderes Mal ein tanzender Derwisch in der Sufi-Tradition von Konya. Diesmal geht es um Nähe und Ferne zur Musik Beethovens.

Der Eintritt ist frei.

Chor Bat Kol David

Sonntag, 6. März 2022, 17 Uhr - Dirigent: David Zapolski (Dortmund)

Der Chor wurde 1996 angesichts der Zunahme der Mitglieder durch Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion auf Initiative von Landesrabbiner Henry Brandt a.D. gegründet. Er widmet sich der jüdischen Liturgie aber auch jiddischen, russischen und hebräischen Volksliedern. Machen Sie mit uns eine Klangfahrt durch den reichen Melodienschatz des osteuropäischen Judentums. Mit David Zapolski kam ein Dirigent und Komponist zu Bat Kol David, der neue Impulse für ein qualitativ anderes Niveau von Klangkultur, Interpretation und die Einzigartigkeit des Repertoires dieses Chores gab. Unterstützt wird er in der Chorarbeit durch die Pianistin und engagierte Ko-Repetitorin Alla Mesionzhnik

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für den Chor wird gebeten.

Burak Yilmaz (Duisburg)

Lesung und Gespräch: Donnerstag 17. März 2022, 19 Uhr; Hauptraum Alte Synagoge Essen

Vorstellung des neuen Buches: Ehrensache. Kämpfer gegen Judenhass, 229 Sn., 16.95 €, Taschenbuch, ISBN 978-3-518-47171-5, Suhrkamp-Verlag: Frankfurt 2021.

Yilmaz, Studium der Germanistik und Anglistik danach der Theaterpädagogik tätig, bemerkte in Jugendzentren in Duisburg viel Judenhass. Dies motivierte ihn Gedenkfahrten mit muslimischen Jugendlichen nach Auschwitz zu initiieren, weil diese an vielen Schulen oft nicht berücksichtigt wurden. In den Gedenkstätten wurden diese als „Deutsche“ angesprochen, weil sie unter sich Deutsch sprachen: Gehört zur deutschen Identität auch das Gedenken an Auschwitz?

Eine Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum KI der Stadt Essen.

© 2021 Stadt Essen