Fußverkehrs-Check 2021

Wie gut kommen die Essener*innen in der Stadt von A nach B? Wo gibt es Stolperfallen, wo fehlen Schilder? Ist der Fußweg zur Haltestelle barrierefrei? Gibt es neue Ideen oder Dinge, die Fußgänger*innen in Essen brauchen?

Das will die Stadt Essen mit dem „Fußverkehrs-Check“ herausfinden. Interessierte Essener*innen werden dabei auf zwei verschiedene Routen geschickt und sollen sich Probleme anschauen und Ideen sammeln. Durch den „Fußverkehrs-Check“ haben die Essener*innen die Möglichkeit, sich aktiv an der Entwicklung ihrer Stadt zu beteiligen. Die Stadt Essen kann von den Hinweisen und Ideen seiner Bürger*innen profitieren.

Ablauf des Fußverkehrs-Checks

Auftakt-Workshop am 17. August 2021

Der „Fußverkehrs-Check“ startete mit einem Auftakt-Workshop am 17. August 2021 im Burggymnasium Essen. Der Workshop wurde von der Stadt und dem Ingenieurbüro viaKöln durchgeführt. In dem Workshop wird den Anwesenden das Projekt erläutert. Zudem werden den Teilnehmer*innen die Routen vorgestellt. Anhand konkreter Fragestellungen wurden erste Impulse gewonnen, wie der Fußverkehr in Essen gestärkt und verbessert werden kann - sei es über bessere Fußwegebeziehung, Komfort und Vorrang für Fußgänger*innen oder die Aufenthaltsqualität und Attraktivität von Wegen und Aufenthaltsbereichen.

Begehungen

Es finden zwei Begehungen statt, die später auch als Empfehlung für andere Stadtteile dienen sollen:

  • Innenstadt: 8. September ab 16 Uhr
  • Holsterhausen: 23. September ab 16 Uhr

Abschluss-Workshop

Alle Ergebnisse werden am 3. November im Rahmen eines Abschluss-Workshops gebündelt. Die daraus hervorgehenden Handlungsempfehlungen sollen auch auf andere Fußwege in der Stadt übertragen werden.

Anmeldung

Coronabedingt ist die Zahl der Teilnehmer*innen begrenzt.

Informationen zu den Terminen erhalten Interessierte via E-Mail an fussverkehrscheck@amt66.essen.de.

Hintergründe zum Fußverkehrs-Check

Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Essen vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt. Dafür erhielt Oberbürgermeister Thomas Kufen am 25. Mai stellvertretend für Essen die Gewinner-Urkunde von Minister Hendrik Wüst MdL, der Essen besuchte, um dem Wettbewerbsgewinner persönlich zu gratulieren und sich vor Ort über diese Urform der Mobilität auszutauschen.

Die Schwerpunkte der Untersuchung „Fußverkehrs-Check“ in Essen liegen in der Verkehrssicherheit, den Fußwegeverbindungen, Schulwegen, der Nahmobilität und dem ÖPNV, der Barrierefreiheit und der Aufenthaltsqualität für zu Fuß Gehende.

Es wird gemeinsam von Bürger*innen und Expert*innen eine Stärken-Schwächen-Analyse geben sowie ein Maßnahmenplan mit Prioritäten entwickelt werden.

Ein qualifizierter Endbericht mit Empfehlungen soll der Stadt Essen am Ende des Projektes zur Verfügung stehen.

Neben interessierten Bürger*innen werden auch Vertreter*innen der politischen Gremien und Organisationen wie FUSS e.V., Deutsche Verkehrswacht e.V., Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC), Essener Fahrrad-Initiative (EFI) sowie den Schulen, Eltern- und Schüler*innen-Vertreter*innen und dem Vertreter*innen des Studierendenwerks eingeladen.

41 Kommunen hatten sich landesweit für den „Fußverkehrs-Check“ beworben, zwölf bekamen den Zuschlag. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

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