Die Bienen im Grugapark sorgen für den stadteigenen Honig.

Die Bienen im Grugapark sorgen für den stadteigenen Honig.

Grüne Hauptstadt zählt rund 2.000 Bienenvölker im Essener Stadtgebiet

„Stadtteilhonig“ fördert Honig aus der Nachbarschaft

03.08.2017

In Gemeinschaftsgärten, auf Dächern von Unternehmensgebäuden oder im Grugapark – überall in Essen haben Bienen ein neues Zuhause gefunden und sorgen für Honig direkt aus der Stadt. Ihren Nektar holen sich die Bienen auf Balkonen, in begrünten Innenhöfen, von benachbarten Kleingärten oder aus den Parks. Um herauszufinden, wie viele Honigbienen tatsächlich in der Stadt Essen leben, haben die Grüne Hauptstadt, das Bienennetzwerk Ruhrgebiet, das von der RAG Montanimmobilien und dem NABU NRW ins Leben gerufen wurde, und der Kreisimkerverband Essen-Mülheim e.V. im Frühjahr dieses Jahres den Bestand der Honigbienen in Essen ermittelt. In Zusammenarbeit mit Veterinär- und Katasteramt der Stadt Essen wurden die Daten nun in einem Kataster zusammengefasst.

„Die Anzahl der Honigbienen in der Stadt Essen ist ausgezeichnet und auch die Verteilung ist so gut, dass eine flächendeckende Bestäubungsleistung gewährleistet wird. Das ist wichtig für die Erhaltung der Artenvielfalt in unserer Stadt“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Die Übersichtskarte der Bienenstände in Essen kann ab sofort unter www.essengreen.capital/bienen eingesehen werden.

Wappen für Essener Stadtteilhonig

Honigbienen leisten nicht nur einen elementaren Beitrag für den Fortbestand der Pflanzen, dank ihnen kann man die Stadt Essen sogar schmecken! Aber wie schmeckt der Honig aus der Grünen Hauptstadt? „Von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich“, sagt Werner Küching, Vorsitzender des Kreisimkerverbands Essen-Mülheim e.V. „Das liegt daran, dass an jedem Standort unterschiedliche Pflanzen wachsen, die der Honigbiene als Nektarquelle dienen.“ Damit Verbraucher besser erkennen können, welcher Honig in Essen und sogar in welchem Stadtteil produziert wurde, hat der Kreisimkerverband Essen-Mülheim e.V. den „Stadtteilhonig“ ins Leben gerufen. Gleichzeitig ist der „Stadtteilhonig“ ein Gütesiegel, mit dem Essener Imkerinnen und Imker die lokale Herstellung ihres Honigs garantieren können.

Alle Essener Imkerinnen und Imker, die ihren eigens produzierten Honig als Stadtteilhonig auszeichnen möchten, können sich an den Vorsitzenden des Kreisimkerverbands Essen-Mülheim e.V. Werner Küching wenden.

Kontakt:
Mail: werner@kueching.de
Tel: 02054 2718

Für die Nutzung des Stadtteilwappens fällt eine geringe Nutzungsgebühr an.

Die Verkaufsstellen des Stadtteilhonigs werden sukzessive auch auf der Webseite der Grünen Hauptstadt unter www.essengreen.capital/bienen veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Bienennetzwerk Ruhrgebiet erhalten Sie unter www.bienennetzwerk-ruhrgebiet.de.

Herausgeber:

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Ein Projekt der Stadt Essen
Brunnenstr. 8
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 82301
Fax: +49 201 88 9182309
E-Mail: media@egc2017.essen.de
URL: www.essengreen.capital

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Rathaus, Porscheplatz
45127 Essen
E-Mail: info@essen.de

 
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