Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Metropole Ruhr als Modelle des Wandels

Fachtagung über Ergebnisse, Wirkungsweisen und Gemeinsamkeiten europäischer Zukunftsformate

27.11.2017

Die Transformation der Region in den letzten dreißig Jahren und in der Zukunft ist am 14. und 15. Dezember 2017 Thema der letzten von mehr als sechzig Tagungen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. „Europäische Zukunftsformate“ lautet der Titel der Veranstaltung im Sanaa-Gebäude auf dem Gelände des Welterbes Zollverein, an der neben Fachleuten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Politikerinnen und Politikern aus der Region u.a. auch Vertreterinnen und Vertreter der EU, des Bundesumweltministeriums, des Landes NRW und international renommierte Expertinnen und Experten teilnehmen. Formate und Programme wie Bau- und Gartenaustellungen, Grüne Hauptstadt und Kulturhauptstadt stehen im Mittelpunkt.

In wenigen Wochen endet ganz offiziell Essens Titeljahr als Grüne Hauptstadt Europas 2017. Doch mit dem Jahreswechsel endet nicht der Weg der Ruhrmetropole in eine noch sozialere, klimafreundlichere, kohlenstoffärmere und resilientere Zukunft. „Mit dem Grünen Hauptstadt-Jahr startet die Stadt Essen gemeinsam mit der Region in eine Grüne Dekade: 2018 endet der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet, der Emscherumbau wird 2020 abgeschlossen sein, die KlimaExpo.NRW präsentiert in 2022 ihre Ergebnisse und 2027 findet in der Metropole Ruhr die Internationale Gartenausstellung statt. Dass wir heute an diesem Punkt stehen, ist das Ergebnis zahlreicher erfolgreicher Projekte in den vergangenen Jahrzehnten, die als Beispiel für andere Regionen im Strukturwandel dienen können. Diese möchten wir während der Tagung genauer in den Blick nehmen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Die Metropole Ruhr hat in den letzten 30 Jahren eine Transformation durchlaufen, die alle Kommunen zusammenführte und in einer Vielzahl von Planungsprozessen ablief. Die Abkehr von der Montanindustrie ist gelungen. Heute sind die Universitäten die Zechen der Zukunft. Sie produzieren Wissen, Ideen und Innovation und bieten damit den vielen Menschen dieser Region Arbeit und Unterhalt. Ein Niedergang der Region konnte vermieden werden. Die dichteste Ballung von Großstädten in Europa steht heute vital und leistungsfähig als Bildungs- und Dienstleistungslandschaft dar, bietet gute Grundlagen und Wachstumsbedingungen für Technologie und Wirtschaft.

Von der IBA Emscherpark bis zur IGA 2027

„Der Kongress Europäische Zukunftsformate zielt darauf ab, die verschiedenen Formate, Planungsprozesse und Kampagnen der Metropole Ruhr zu vergleichen und zu bewerten und bietet eine Plattform für die Zukunft, um Wissen und Praxiserfahrungen interdisziplinär zu teilen“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Dazu wird ein Bogen geschlagen von der Internationalen Bauaustellung Emscherpark, die von 1989 bis 1999 stattfand, über die Kulturhauptstadt 2010 und die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 bis zur Internationalen Gartenausstellung in 2027.

Anmeldungen zu der Tagung sind möglich bis zum 10.12.2017 unter www.europaeische-zukunftsformate.de. Dort ist auch das Programm zu finden. Der Kongress richtet sich an Fachleute unterschiedlichster Gebiete, Politikerinnen und Politiker, Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende. Die Tagungssprache ist Englisch und die Teilnahme ist kostenlos.

Herausgeber:

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Ein Projekt der Stadt Essen
Brunnenstr. 8
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 82301
Fax: +49 201 88 9182309
E-Mail: media@egc2017.essen.de
URL: www.essengreen.capital

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