Person in Imkerkleidung Louisa-Marie Nübel, Still Alive, Video Still, 2019 (Foto: Louisa-Marie Nübel)

Neue Ausstellung "Das beseelte Ding. Vom Geist der Gestaltung" im Museum Folkwang

Vom 18. Oktober bis zum 24. November im Museum Folkwang. Der Eintritt ist frei.

27.09.2019

Die Ausstellung "Das beseelte Ding. Vom Geist der Gestaltung" ist vom 18. Oktober bis zum 24. November täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags sowie freitags von 10 bis 20 Uhr im Museum Folkwang zu besichtigen. Am 17. Oktober findet um 18 Uhr die Eröffnung der Ausstellung im Untergeschoss im Museum Folkwang (Altbau) statt.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Folkwang Universität der Künste mit dem Folkwang Museum und findet im Rahmen von 100 Jahre VHS Essen – Aufbrüche statt. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums ihrer Gründung organisiert die Volkshochschule Essen für das Stadtgebiet unter dem Titel Aufbrüche einen Verbund, der in Ausstellungen, Vorträgen und Exkursionen die Verbindung von politischer und kultureller Moderne aufzeigt.

In der Ausstellung "Das beseelte Ding. Vom Geist der Gestaltung" versammeln sich Objekte, Visualisierungen und konzeptuelle Arbeiten von Lehrenden und Studierenden der Folkwang Universität der Künste. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise die am Bauhaus formulierten Konzepte einer "modernen" künstlerisch-ästhetischen (Aus-)Bildung für heutige Lehrende und Studierende noch von Bedeutung sind.

So befragt die Ausstellung den Begriff der "Beseeltheit", dem sie entlang verschiedener, an der Folkwang Universität bestehender Lehrgebiete und Themenfelder nachgeht. "Beseelt" vereint dabei unterschiedliche gestalterische Ansätze und Aspekte: die Animation von Bildern, die Individualisierung von Produkten, die Interaktion mit technischen Geräten und Maschinen, die "Natur" als Prototyp und schließlich auch die spekulative Frage nach der Seele. Aus dieser Perspektive wird die Ausstellung am Beispiel der Folkwang Universität und ihren Partnern die aktuelle Lehre und Unterrichtspraxis von Künstlerinnen und Künstlern sowie Gestalterinnen und Gestalter anschaulich machen. Die Ausstellung spannt einen medialen und inhaltlichen Bogen, der von Leucht-Objekten nach dem Vorbild mikroskopisch kleiner Kieselalgen über interagierende Roboter und Gebrauchsobjekte bis zu Skulpturen, Grafiken, Videos und Malereien reicht. Die Exponate nähern sich der Frage nach der Beseeltheit teils wortwörtlich oder berühren diese Frage in einem metaphorischen Sinne.

Die Ausbildung von Gestalterinnen und Gestaltern an der Folkwang Universität ist insofern den "kunstpädagogischen" und gesellschaftsverändernden Ideen des historischen Bauhaus verpflichtet, als sie sich den neuen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart stellt: Globalisierung, Digitalisierung, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Interkulturalität. Auch der erweiterte Kunstbegriff der am Bauhaus tätigen Künstlerinnen und Künstlern sowie Gestalterinnen und Gestalter bildet einen wichtigen Bezugspunkt: Die Schnittflächen zwischen der bildendenden und der angewandten Kunst (Design bzw. Gestaltung) sowie die kulturellen Unterschiede im Verständnis von Gebrauchsobjekten werden an der Folkwang Universität der Künste sowohl praktisch als auch theoretisch erforscht.

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Kulturstiftung Essen, die Sparkasse Essen und den Historischen Verein für Stadt und Stift Essen e.V.

Herausgeber:

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 45160
Fax: +49 201 88 45123
E-Mail: yvonne.daenekamp@museum-folkwang.essen.de
URL: www.museum-folkwang.de

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