Foto: Wichtige Arbeit am neuen Standort: In den Räumen an der Bäuminghausstraße machen die Jugendlichen den ersten Schritt in die Selbstständigkeit. Wichtige Arbeit am neuen Standort: In den Räumen an der Bäuminghausstraße machen die Jugendlichen den ersten Schritt in die Selbstständigkeit. Foto: Müller/JBH

Foto: Rundum-Paket für die Jugendlichen: Die JHE-Mitarbeiter sind Ansprechpartner für alle Themen. Rundum-Paket für die Jugendlichen: Die JHE-Mitarbeiter sind Ansprechpartner für alle Themen. Foto: Müller/JBH

Integration und Wohnen - neue Räume für das Jugendberufshilfe-Projekt "Jugendwohnen" in Altenessen

22.10.2019

Am Freitag (18.10.) hat die Jugendberufshilfe Essen (JBH) die neuen Räume des vom Jugendamt Essen finanzierten Projekts "Jugendwohnen“ in Altenessen eingeweiht. Ziel des Projekts ist es, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge innerhalb eines Jahres Selbstständigkeit erlangen und sich beruflich integrieren.

Am neuen Standort in Altenessen an der Bäuminghausstraße 46 erhalten die rund 30 Jugendlichen Unterstützung von sechs JBH-Pädagoginnen und -Pädagogen, bis sie eine berufliche Perspektive haben und sich fit genug fühlen, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Auf den gut 125 Quadratmetern Fläche stehen den sechs JBH-Pädagoginnen und –Pädagogen vier Büroräume und der gemütliche Eingangsbereich mit Küche für ihre Arbeit zur Verfügung.

"Wir freuen uns, dass wir für das Jugendwohnen einen zentralen Ort in Altenessen-Süd gefunden haben“, Thomas Virnich, Geschäftsführer der Jugendberufshilfe Essen, "die schönen, hellen Räume sind ideal für die Regiestelle des Projekts: Die Jugendlichen können sich hier wohlfühlen, Beratung und Unterstützung erhalten, soziale Kontakte knüpfen und zusammen mit den Mitarbeitern den Weg in Arbeit finden.“

Der neue Standort ist gut gelegen, so dass die jungen Geflüchteten leicht ihre -von der Jugendberufshilfe organisierten- vier Wände und die weiteren JBH-Beratungsangebote im Palmbuschweg erreichen können. Das Beratungsangebot „Jugendwohnen“ wird von den Jugendlichen gut angenommen.

Schritt in die Selbstständigkeit – berufliche Integration

Die jungen Erwachsenen aus Ländern wie beispielsweise Afghanistan, Guinea oder Syrien sind meist schon mehrere Jahre im betreuten Wohnen gewesen, bevor sie von der Fachgruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge des Jugendamts in eines der 26 Apartments der JBH in Altenessen, Borbeck oder Kray zugeteilt werden. Hier leben sie entweder alleine oder zu zweit, gehen noch zur Schule, machen bereits eine Ausbildung oder werkeln an ihrem Berufseinstieg. Die JBH-Pädagoginnen und -Pädagogen stehen ihnen dabei die ganze Zeit unterstützend zur Seite.

Die Jugendberufshilfe-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind in allen Themen Ansprechpartner für die Jugendlichen. Für das Gelingen des Projektes ist ein vertrautes Verhältnis zu den Jugendlichen wichtig. Deshalb unternehmen die Pädagoginnen und Pädagogen in regelmäßigen Abständen gemeinsame Freizeitaktivitäten mit den Jugendlichen.

"Wenn wir sehen, sie sind auf einem guten Weg, fühlen sich stabil, können ihre Behördengänge alleine regeln, suchen wir gemeinsam mit ihnen eine Wohnung", erklärt Saskia Wiza, Projektleiterin von Jugendwohnen. Die Jugendlichen können dann noch sechs Monate in die Nachbetreuung kommen und stehen dann gut vorbereitet auf eigenen Füßen.

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