Foto: Hintergrundgespräch zu Zukunftsformat der Region(v.l.): Marie Syberg von der Grünen Hauptstadt Agentur, Simone Raskob, Beigeordnete für Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen und Frau Prof. Dr. Barbara Buchenau, Sprecherin der Graduierten Forschungsgruppe City Scripts der Universität Duisburg-Essen. Hintergrundgespräch zu "Zukunftsformate der Region" (v.l.): Marie Syberg von der Grünen Hauptstadt Agentur, Simone Raskob, Beigeordnete für Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen und Frau Prof. Dr. Barbara Buchenau, Sprecherin der Graduierten Forschungsgruppe City Scripts der Universität Duisburg-Essen. Foto: Moritz Leick, Stadt Essen

Kongress "Zukunftsformate der Region – Partizipationskultur in der Metropole Ruhr" am 9. und 10. Dezember 2019

Chancen und Herausforderungen für die Entwicklung der Region

03.12.2019

Die Metropole Ruhr ist eine Region der Möglichkeiten und Vorreiter im Umbau von einer Industrieregion zu einer blühenden Landschaft. Kein anderer Raum in Europa hat in einer solchen Dichte und Vielfalt nachhaltige Entwicklungsprozesse erlebt und gelungen umgesetzt. Nicht nur Großformate wie die IBA Emscherpark, die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010, die Grüne Hauptstadt Europas 2017, der Emscherumbau oder die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 zeigen die Möglichkeiten des Wandels auf. Die Veränderungsprozesse in der Region werden ebenfalls von zahlreichen bürgerschaftlichen Initiativen und Projekten vor Ort mitgestaltet, die das Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verändern. Diese Partizipationskultur wird als fester Bestandteil zeitgemäßer Stadtentwicklung an vielen Stellen im Ruhrgebiet heute schon gelebt.

Der diesjährige Kongress "Zukunftsformate der Region", der im Titeljahr als Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 zum ersten Mal stattgefunden hat, thematisiert deshalb die Partizipationskultur in der Metropole Ruhr. Die Region ist ein Laboratorium für integrierte Planungen und Entwicklungsprozesse, die ihre Nachhaltigkeit in allen Dimensionen beweist. Verfahren und Kommunikation sind bei vielen Formaten darauf ausgerichtet, die Bürgerinnen und Bürger zu den Akteuren der Inhalte zu machen, ihnen Mitwirkung zu ermöglichen und ihr Potenzial zu nutzen. Um Wandel auch zukünftig erfolgreich zu gestalten, braucht es eine Partizipationskultur "Made in Ruhr". Ziel der Veranstaltung, die am 9. und 10. Dezember auf dem Gelände des UNESCO-Weltkulturerbes Zollverein stattfindet, ist deshalb die wesentlichen Akteure und Themen für die zukünftigen Anforderungen an eine Partizipationskultur im digitalen Zeitalter zusammenzuführen. Unter welcher Maxime kann Beteiligung eine Stärke der Ruhregion sein und damit eine Transformation in eine zukunftsgerechte und lebenswerte Metropole weiterführen?

Im Rahmen der RUHR-Talks am Abend des 9. Dezembers erzählen engagierte und aktive Menschen vor Ort im Rahmen der Grünen Dekade, wie sie den Wandel erleben und aktiv gestalten. Zu Beginn des zweiten Tages widmen sich hochkarätige Fachleute den Fragen nach Bezügen und Synergien von Formaten der Region und setzen sich mit den Voraussetzungen und der Bedeutung der Beteiligung von Akteuren auseinander. Neben Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW, und Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010, wird auch Harriët Tiemens, stellvertretende Bürgermeisterin der niederländischen Stadt Nijmegen zu Gast sein.

Weitere Informationen zum Kongress sowie das komplette Programm zum Download unter www.zukunftsformatederregion.de.

Zum Hintergrund:

Mit dem Titel Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017 hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Um die gesteckten Ziele nachhaltig weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen, wurde die Grüne Hauptstadt Agentur gegründet: Als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zukunftsthemen Klimaschutz, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie, Mobilität und Stadtentwicklung im Konzern Stadt. Dabei kann die Grüne Hauptstadt Agentur auf die seit 2011 erfolgreichen Kooperationen, Netzwerke und Projekte der klima|werk|stadt|essen und die Erfolge der Grünen Hauptstadt Europas zurückgreifen. Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts sowie die zwölf Ziele der Grünen Hauptstadt haben eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung der Stadt Essen.

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