Jedes fünfte bis sechste Kind in Deutschland wächst mit einem suchtkranken Elternteil auf. Rund sechs Millionen Erwachsene haben in suchtbelasteten Familien gelebt. Viele kennen Vernachlässigung und Gewalt und sind oft ein Leben lang durch diese Erfahrungen geprägt. Ihr Risiko, selber eine Sucht oder andere psychische Krankheit zu entwickeln, ist um ein Vielfaches erhöht. Diese Kinder und Erwachsenen bleiben jedoch bis heute zu oft unsichtbar.
Vom 22. bis 28. Februar 2026 findet daher auch in Essen die COA-Aktionswoche 2026 statt. Damit sollen Kinder aus suchtbelasteten Familien sichtbar gemacht werden. Auch wird gezeigt, wie sie und ihre Familien Hilfe erhalten können. Eine Anlaufstelle ist dabei die Fachstelle Elternschaft und seelische Erkrankung (ElsE) der Stadt Essen. Weitere Informationen gibt es auf www.essen.de/else.
Einen Überblick über alle Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen der COA-Woche 2026 in Essen finden Interessierte auf www.essen.de/coa-aktionswoche.
Zum Hintergrund
Die COA-Aktionswoche findet jährlich im Februar statt. COA steht für children of addicts / children of alcoholics. Die COA-Aktionswoche gibt es seit 2011 in Deutschland und in den USA. Außerdem findet sie regelmäßig z. B. auch in Großbritannien, der Schweiz, in Korea oder Slowenien statt.
Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88-0 (ServiceCenter Essen)
E-Mail: presse@essen.de
URL: www.essen.de/presse