Namenserklärung

Der Name Gerschede leitet sich aus dem Wort Gerscheide ab, welches auf einen ger- einen kegelförmigen Scheid hinweist.

Gehört zu Essen seit

1. April 1915

Stadtteilwappen

Das Stadtteilwappen von Gerschede, erstmals 1220 als Gertschede erwähnt, zeigt ein langstieliges spitzes Gewächs, ursprünglich „Gert“ genannt, bzw. eine spitze Waffe genannt „Ger“. Heraldiker Kurt Schweder entwarf das Stadtteilwappen Ende der 1970er Jahre.

Historie

Gerschede gehörte vor der Eingemeindung nach Essen 1915 zuletzt zur Bürgermeisterei Borbeck.

Gerschede war einst ein kleines, landwirtschaftlich geprägtes Dorf an der Schmalenbecke. Hier lag einst einer der ältesten Höfe in Gerschede, der Hof des Bauern Mey, der bereits 1668 erwähnt wird.

Durch die Industrialisierung in Form von Bergbau und Stahlindustrie in den benachbarten Stadtteilen zogen immer mehr Menschen nach Gerschede. Hierdurch verlor Gerschede im Laufe der Zeit immer mehr seinen ländlichen Charakter. 1939 wurde daraufhin hier die Krupp-Siedlung errichtet.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erbaute Norwegen in Gerschede 25 Holzhäuser für Familien. Der nordische Stil dieser Häuser ist in der Nordlandaue und dem Nordlandring bis heute zu erkennen. Die Namen erhielten die Straßen zum Zeichen des Dankes an die Norweger.

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