Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten in Essen

„Wie mobil sind die Essener Bürger*innen?“ – Antworten auf diese Frage liefert die im Zeitraum zwischen September 2018 und April 2019 durchgeführte Haushaltsbefragung und generiert damit wichtige Grundlagendaten für eine zielgerichtete und an den Bedarfen der Bürger*innen orientierten Verkehrs- und Mobilitätsplanung in Essen. So werden die Ergebnisse unter anderem für die Ermittlung des Verkehrsaufkommens bei neuen Bauvorhaben oder bei der Erarbeitung neuer Verkehrskonzepte, etwa auch zum Erreichen des 4x25 Prozent Modal Split-Ziel bis 2035, berücksichtigt.

Ein wesentliches Ergebnis der Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten ist der Modal Split, das heißt die Verteilung der zurückgelegten Wege auf die unterschiedlichen Verkehrsarten. Die 2019 ermittelten Ergebnisse zeigen, dass 55 Prozent der Wege mit dem Auto beziehungsweise Motorrädern zurückgelegt, jeweils 19 Prozent mit Bus und Bahn sowie zu Fuß und 7 Prozent mit dem Fahrrad erledigt werden.

Zum Hintergrund

Die Stadt Essen führte in der Vergangenheit Haushaltsbefragungen zum Mobilitätsverhalten durch. Die letzten Ergebnisse vor 2019 liegen von 2011 vor. Die Befragungen werden nach NRW-weiten Standards durchgeführt, so dass die Ergebnisse sowohl mit vorherigen und nachfolgenden Untersuchungen in der Stadt Essen als auch mit den Untersuchungen anderer Städte vergleichbar sind. Die 2019 durchgeführte Haushaltsbefragung ist durch die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinde und Kreise (AGFS) in Nordrhein-Westfalen gefördert worden.

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