Die Essener Innenstadt muss sich wie alle Großstädte und Innenstadtbereiche seit vielen Jahren einer steten Veränderung unterziehen. Der demografische Wandel prägt die zentralen Lebens-, Wohn- und Arbeitsbereiche. Die hinzukommende Digitalisierung, verändertes Einkaufsverhalten, die Corona-Pandemie oder auch die aktuelle gesellschaftliche Lage sorgen für leerstehende Geschäfte und teils verlassene Einkaufsstraßen. Diese Entwicklung erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den städtebaulichen und sozialen Herausforderungen vor Ort. Die Stadt Essen begegnet diesen Herausforderungen mit einer Vielzahl an neuen Konzepten, teils bereits umgesetzten Maßnahmen und arbeitet dabei eng mit den Anliegerinnen*Anliegern und Bewohnerinnen*Bewohnern zusammen. Die nördliche Innenstadt gehört seit Jahren zu einem Bereich, auf den sich die Stadt Essen ganz besonders konzentriert: Er soll wieder stärker in die gesamte Innenstadt integriert und angebunden werden und sich zu einem neu belebten, attraktiven und kreativen Quartier entwickeln.