Hitzeschutz für Gebäude

Energetische Gebäudesanierung für sommerlichen Hitzeschutz

Auch in den eigenen vier Wänden kann die sommerliche Hitze zu einer hohen gesundheitlichen Belastung führen. Wer bereits über eine energetische Gebäudesanierung nachdenkt, sollte den sommerlichen Hitzeschutz direkt in die Planung miteinbeziehen.

Neben einer Erhöhung der Wohnqualität können Maßnahmen des Hitzeschutzes auch die Lebensdauer der Bausubstanz erhöhen und langfristig den Immobilienwert steigern, denn Wohnräume, die auch bei hohen sommerlichen Temperaturen komfortabel nutzbar sind, könnten künftig stärker nachgefragt werden.

Rollläden, Jalousien, Markisen und Raffstores können die Aufheizung von Wohngebäuden in heißen Sommern verringern, genauso wie helle Fassadenfarben oder moderne Schutzverglasungen. Im Folgenden werden verschiedene Maßnahmen des Hitzeschutzes aufgeführt.

Verhaltenstipps bei Hitze

Unterstützungsangebote rund um die energetische Sanierung

Finanzielle Fördermöglichkeiten

Für zahlreiche der aufgeführten Maßnahmen zum Hitzeschutz können staatliche Förderprogramme in Anspruch genommen werden. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA – Programm Einzelmaßnahme) und über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind außenliegende Sonnenschutzsysteme inklusive intelligenter Steuerung förderfähig.

Über das BEG-EM-Förderprogramm wird der Ersatz oder erstmaliger Einbau von außen liegenden Sonnenschutzsystemen (beispielsweise Rollläden, Fensterläden, Raffstores, Markisen) mit optimierter Tageslichtversorgung über eine automatische Steuerung derzeit (Stand 02/2026) mit 15 Prozent gefördert. Bei Einbindung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) kann sich der Zuschuss um bis zu 20 Prozent erhöhen (max. 12.000 EUR).

Die Emschergeossenschaft und Lippeverband fördern Dachbegrünungen über das "10.000 Grüne Dächer" Förderprogramm.

Beratungsmöglichkeiten nutzen

Bei Fragen zu diesen Themen stehen sowohl externe Energieberater*innen als auch der KlimaTreff der Stadt Essen mit wertvollen Tipps und Hinweisen zur Verfügung. Eine kostenlose Beratung im KlimaTreff kann unter klimatreff@gha.essen.de angefragt werden.

Kommt ein Gründach in Frage?

Das Gründachpotenzialkataster des Regionalverband Ruhr (RVR) zeigt auf, welche Dachflächen im Ruhrgebiet potenziell für eine Dachbegrünung geeignet sind.

Jetzt Dachbegrünung fördern lassen

Emschergenossenschaft und Lippeverband fördern über die Zukunftsinitiative Klima.Werk Dachbegrünungen mit einem finanziellen Zuschuss von bis zu 50 Euro pro Quadratmeter Dachgrün.

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