Sind alle Möglichkeiten einer passiven Kühlung ausgeschöpft, kann auf eine aktive Kühlung zurückgegriffen werden.
Einsatz von Ventilatoren
Ventilatoren senken zwar nicht direkt die Lufttemperatur, können jedoch durch geschickten Einsatz trotzdem dabei helfen die eigene Wohnung abzukühlen.
- Stellt man Ventilatoren vor ein geöffnetes Fenster, können diese dabei helfen die warme Luft aus der Wohnung herauszulüften. Dies sollte nur dann erfolgen, wenn die Außentemperaturen niedriger als die Innentemperaturen sind, sprich in den kühlen Morgen-, Abend- oder Nachtstunden.
- Gemeinsam mit einem kühlen nassen Handtuch kann ein Ventilator als DIY-Klimaanlage eingesetzt werden. Generell kann das Aufhängen feuchter Tücher durch die Verdunstungskühle einen postitiven, kühlenden Effekt erzielen. Hierbei ist jedoch der Anstieg der Luftfeuchtigkeit zu beachten.
Wärmepumpen zur Kühlung nutzen
Manche Wärmepumpen verfügen neben ihrer Heizfunktion auch über eine Kühlfunktion. Die Verwendung von Wärmepumpen ist dabei in der Regel energiesparender als der Einsatz von Klimaanlagen. Wer in einem Haus mit Wärmepumpe lebt, sollte diese Möglichkeit prüfen.
Klimaanlagen prüfen
Sind alle anderen Optionen ausgeschöpft, kann über die Verwendung einer Klimaanlage nachgedacht werden. Klimaanlagen verschaffen eine Abhilfe, sind aber in der räumlichen Nutzung beschränkt.
Für Mieter*innen kommen mobile Klimaanlagen in Frage. Diese weisen im Gegensatz zu fest verbauten Systemen jedoch häufig einen höheren Energieverbrauch bei geringer Energieeffizienz auf. Daher sollte ihr Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen sowie aus Perspektive des Klimaschutzes nur wohlüberlegt und nach Prüfung der übrigen Alternativen erfolgen.