Stadt Essen unterzeichnet "Call to Action" für nachhaltige und inklusive Kultur

29.08.2025

Am Donnerstag, 28. August, unterzeichnete Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Bildung und Kultur gemeinsam mit Anja Herzberg, Leiterin des Kulturamtes, und Nils Ole Haar, Europabeauftragter der Stadt die europäische Initiative für eine nachhaltigere und inklusivere Kulturpolitik "Call to Action". Mit der Unterzeichnung unterstreicht die Stadt Essen ihr bestehendes Engagement in der Kulturarbeit und wird Teil eines internationalen Netzwerks mit den gleichen Zielen: nachhaltige Kulturangebote für alle zu gestalten.

EU-Netzwerk Eurocities ruft zum Handeln auf

Die Initiative ist geleitet von der Stadt Lille und Eurocities. Europaweit verpflichten sich Städte des Netzwerks zur Entwicklung lokaler Kulturpolitiken und -veranstaltungen, die Nachhaltigkeit und Inklusion in den Vordergrund stellen. Die teilnehmenden Städte nehmen eine Vorreiterrolle bei der Förderung positiver Veränderungen und einer grüneren und inklusiveren Zukunft ein. 53 Städte haben bereits unterzeichnet, darunter Chemnitz und Köln, Tampere, Manchester, Amsterdam und Wien.

Die Unterzeichnung verknüpft das Engagement der Stadt Essen in nachhaltiger und inklusiver Kulturpolitik mit den bereits bestehenden Strategien im Rahmen des 2017 verliehenen Titels "Grüne Hauptstadt Europas". Jährlich veröffentlichte Beispiele aus den teilnehmenden Städten des Lille Call to Action zeigen ihre Fokuslegung auf ökologischen Wandel der lokalen Kulturpolitik und -veranstaltungen sowie Inklusion in der Kultur und durch die Kultur.

Essens Engagement für Teilhabe und kulturelle Vielfalt

Die Stadt Essen ist in beiden Bereichen schon jetzt gut aufgestellt. Der mit 30.000 Euro dotierte "Folk Fonds" , den das Kulturamt im Rahmen der Folkwang Dekade , einem kulturellen Stadtentwicklungsprozess, ausschreibt, ermöglicht Akteurinnen*Akteuren Ideen zur Stärkung der Teilhabe an Kultur umzusetzen. Das Projekt [#realitycheckkultur®] fördert den Austausch von jungen Menschen und Kulturorten, stärkt junge Menschen in der Formulierung ihrer Wünsche an Kulturbetriebe und entwickelt Ideen für den Abbau von Hürden.

Transformation durch kulturelle Stadtentwicklung wird nicht nur in der Folkwang Dekade verfolgt: Die Bewerbung der Stadt Essen um den Titel UNESCO Creative City of Design 2027 zielt ebenfalls auf die Teilhabe aller am kulturellen Leben ab. Sie verfolgt ebenso die Standortstärkung durch internationale Vernetzung und die Einbindung der UN-Nachhaltigkeitsziele in den Prozess.

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Unterzeichnung des "Call to Action" für nachhaltige und inklusive Kultur durch Muchtar Al Ghusain (Mitte). Ebenfalls anwesend waren Nils Ole Haar, Europabeauftragter der Stadt Essen, sowie Anja Herzberg, Leiterin des Kulturamts.
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