Spielraumleitplanung

© Grün und Gruga, Essen (Maximilian Sturm)

Essen ist eine wachsende Großstadt, in der sich viele unterschiedliche städtebauliche Interessen gegenüber stehen. Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und dem Bau von Kindertagesstätten ist auch die Bereitstellung von genügend ansprechenden Kinderspielplätzen ein wichtiges Anliegen der Stadt.

Aus diesem Grund ist eine strategische Planung von Spielplätzen sehr bedeutsam. Denn mithilfe der Spielraumleitplanung lassen sich Bedarfe für Spielplätze ermitteln und zukünftige Planungen und Investitionen steuern.

So wurde in Essen im Jahr 2017 der Ratsbeschluss zur Entwicklung eines Spielraumkonzeptes gefasst, der die politische Grundlage der aktuellen Spielraumleitplanung bildet.

Im Wesentlichen werden in der Spielraumleitplanung die folgenden Merkmale untersucht:

  • Versorgung: Ein wichtiger Bestandteil der Spielraumleitplanung ist die Untersuchung der Versorgung mit Spielflächen. Dieser Kennwert zeigt an, wie hoch das Verhältnis von Einwohnerinnen und Einwohnern zur vorhandenen Spielplatzfläche ist.
  • Erreichbarkeit: Außerdem wird die Erreichbarkeit, also die generelle Verfügbarkeit eines Spielplatzes in Wohnortnähe, untersucht.
  • Qualität: Im Rahmen einer Qualitätsuntersuchung werden alle 423 Spielplätze und Ballspielflächen der Stadt Essen bewertet. Ergänzt wird die Analyse durch die Beteiligungsverfahren.
  • Kinderarmut: Schlussendlich spielt auch der soziale Faktor eine Rolle. Denn Stadtteile, die von Kinderarmut betroffen sind, haben grundsätzlich bei der Spielraumleitplanung Vorrang gegenüber den sozial stärkeren Stadtteilen.

Nach Abschluss des Projektes werden die Ergebnisse in Form eines Projektberichtes für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Essen öffentlich gemacht. Der aktuelle Zwischenbericht ist schon jetzt zum Download verfügbar.

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