Kultur und Freizeit im Stadtkern

Sehenswürdigkeiten

  • Essener Dom und Domschatzkammer
    Kettwiger Straße 42
    Der Essener Dom ist die Bischofskirche des Bistums Essen, des sogenannten "Ruhrbistums". Bedeutend ist vor allem der Domschatz, eine umfangreiche Sammlung sakraler Werke, wie die Goldene Madonna und den siebenarmigen Leuchter, die älteste erhaltene christliche Nachbildung des jüdischen Tempelleuchters.
  • Alte Synagoge
    Edmund-Körner-Platz 1
    Die ehemalige Synagoge ist heute das Haus jüdischer Kultur mit Dauerausstellungen über das Judentum und jüdisches Begegnungszentrum. Das Bauwerk gehört zu den größten und architektonisch bedeutendsten, freistehenden Synagogenbauten Europas aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts. Neben den Ausstellungen finden dort auch regelmäßig Veranstaltungen statt.
  • Europahaus
    Kennedyplatz 7
    1952 wurde es als Amerika-Haus und ersten Hauptstützpunkt des amerikanischen Informationsnetztes eröffnet. Es diente ausschließlich dem Zweck der Wiedergewinnung demokratischer Kultur und politischer Bildung der Bevölkerung im Nachkriegsdeutschland. Heute beherbergt das jetzige Europahaus das Stratmanns Thater, eine Kleinkunstbühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen.
  • Unperfekthaus
    Friedrich-Ebert-Straße 18-26
    Das Haus bietet Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie, im Mittelpunkt steht jedoch ein großes Raumangebot für Seminare und künstlerische Tätigkeiten. Auf den 7 Etagen mit einer Fläche von insgesamt 4.000 m² haben Kreative und Kulturschaffende die Möglichkeit, sich zu verwirklichen.
  • Marktkirche
    Markt 2
    Die Marktkirche ist die älteste protestantische Kirche in der Essener Innenstadt. Sie war die erste Kirche der Essener Bürgerschaft und Ausgangspunkt der Reformation im Jahre 1563. Im 11. Jahrhundert wurde sie vor den Toren der Essener Stiftsfreiheit gebaut. Heute finden hier auch regelmäßig Konzerte, Vorträge und Ausstellungen statt.
  • Kreuzeskirche
    I. Weberstraße 12
    Die evangelische Kirche dient der dortigen Gemeinde als Gottehaus, wird aber seit einer umfangreichen Renovierung auch für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.
  • Kirche St. Gertrud
    Rottstraße 36
    Die der Heiligen Gertrud von Nivelles geweihte Kirche aus dem Jahr 1877 wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis 1955 in stark veränderter Form wiederaufgebaut. Charakteristisch für die Kirche ist ihr Kirchturm.
  • Friedenskirche
    Bernestraße 1
    Die Kirche galt in ihrem Originalzustand als die bedeutendste Kirche des Jugendstils in Deutschland. Zu verdanken hat sie dies auch dem Künstler Jan Thorn Prikker, der das Gebäude mit farbenprächtigen Wand- und Deckenmalerien und einen goldenem Mosaik im Altarraum schmückte.
  • Jahrhundertbrunnen
    Edmund-Körner-Platz
    Der Brunnen, 1902 erbaut, soll an die Vereinigung der Stadt und dem Stift Essen mit dem Königreich Preußen hundert Jahre zuvor erinnern. Er steht vor der nachträglich erbauten Friedenskirche in unmittelbarer Nähe zur Alten Synagoge.

Marktplatz mit der Marktkirche

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