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Das Gesundheitsamt der Stadt Essen informiert zum Coronavirus

Foto: Der abgesperrte Kennedy-Platz während der Corona-Pandemie.
Foto: Einkaufen
Foto: Behelf-Mund-Nase-Schutz mit Essener Motiv

Zehn Hygienetipps auf einen Blick

Abbildung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), www.infektionsschutz.de, CC BY-NC-ND

Abbildung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), www.infektionsschutz.de, CC BY-NC-ND

Foto: Richtiges Niesen

Richtig Händewaschen in fünf Schritten

Abbildung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), www.infektionsschutz.de, CC BY-NC-ND

Abbildung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), www.infektionsschutz.de, CC BY-NC-ND

Von Zentralchina ausgehend treten derzeit weltweit Krankheitsfälle durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Coronavirus als Pandemie ein. Auch in Essen, wo der erste Fall am 1. März auftrat, steigt die Zahl der neuen Fälle kontinuierlich an. Eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus in Essen steht hier zur Verfügung.

Sozialdezernent Peter Renzel informiert zum
Coronavirus

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon ist unter der Rufnummer 0201 123-8888 montags bis freitags und auch am Wochenende von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Coronavirus informieren.

FAQ zum Coronavirus

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Marina Lorsch vom Gesundheitsamt Essen informiert zum Coronavirus

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar tödlich verlaufenden Krankheiten, wie das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder das Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten, wie SARS oder MERS, zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt. Das neue Coronavirus wird auch unter den Bezeichnungen COVID-19 oder SARS-CoV-2 geführt. Ein Steckbrief mit weiteren Informationen zu Übertragungswegen, Inkubationszeit und Verlauf der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) ist hier auf der Website des Robert Koch-Instituts (RKI) zu finden.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den Ausbruch des Coronavirus als Pandemie eingestuft. Weitere Informationen in englischer Sprache sind auf der Website der WHO verfügbar.

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Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) betroffen?

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten sind unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen zu finden. Fallzahlen nach Bundesland und Landkreisen werden grafisch in einem Dashboard dargestellt: corona.rki.de.

Zu den aktuellen Risikogebieten zählen:

  • Ägypten: ganzes Land
  • Frankreich: ganzes Land
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Niederlande: ganzes Land
  • Österreich: ganzes Land
  • Schweiz: ganzes Land
  • Spanien: ganzes Land
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: ganzes Land
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: ganzes Land

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

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Wie kann ich mich mit dem Coronavirus anstecken?

Der Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Theoretisch möglich sind auch Schmierinfektion und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen.

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Kann ich mich über Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) anstecken?

Bei Coronaviren erfolgt die Übertragung primär über Sekrete der Atemwege. Gelangen diese an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Prävention. Generell gilt: Die Übertragungsmöglichkeiten über Oberflächen hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema finden unter experimentellen Bedingungen statt und können nicht das realistische Übertragungsrisiko im Alltag widerspiegeln.

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Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge beträgt sie durchschnittlich 5–6 Tage.

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Welche Symptome werden durch das Coronavirus ausgelöst?

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

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Welche Gruppen sind besonders häufig von einem schweren Verlauf betroffen?

Die folgenden Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, beispielsweise des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lunge sowie Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankung und geschwächtem Immunsystem.

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Kann man sich gegen das Coronavirus impfen lassen?

Nein, momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung, der vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus schützt. Weltweit wird intensiv an einem solchen Impfstoff gearbeitet; wann er verfügbar sein wird, ist derzeit noch unklar.

Es ist wichtig, einen guten allgemeinen Gesundheitszustand in der Bevölkerung zu erhalten, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ein umfassender Impfschutz gemäß den aktuellen STIKO-Empfehlungen kann hierzu beitragen.

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Wie kann ich mich und andere vor einer Ansteckung schützen?

Um die Ausbreitung von Atemwegskrankheiten zu vermeiden, sollten die Vorgaben der Behörden befolgt und Abstand (mindestens 1,5 Meter) zu anderen Personen eingehalten werden. Zudem sind eine gute Händehygienesowie die üblichen Husten- und Nies-Verhaltensregeln anzuwenden. Auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden, ebenso wie auf das Anfassen des Gesichts, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen Personen, die die Möglichkeit haben, sollten von zu Hause aus arbeiten, und Menschen mit Atemwegssymptomen sollten möglichst generell zu Hause bleiben.

Personen, die am Coronavirus erkrankt sind, sollten zum Schutz ihrer Mitmenschen mindestens 1,5 Meter Abstand halten und die ungehinderte Freisetzung von Tröpfchen möglichst unterbinden, z.B. durch Umsetzung der Husten- und Niesetikette oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Eine einfache Anleitung für die Herstellung eines Behelfs-Mund-Nasen-Schutzes stellen die Stadt Essen und die Feuerwehr Essen hier zur Verfügung.

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Warum soll ich Abstand zu anderen halten bzw. meine sozialen Kontakte beschränken?

Derzeit sollen Menschen Abstand zueinander halten, mindestens 1,5 Meter. Dies vermindert das Risiko einer Übertragung des Coronavirus, das mit Tröpfchen vor allem durch direkten Kontakt zwischen Menschen, beispielsweise im Gespräch, übertragen wird. Eine Übertragung kann bereits bis zu zwei Tage vor Symptombeginn stattfinden oder bei einem sehr milden Verlauf der Erkrankung. Da eine infizierte Person im Durchschnitt zwei bis drei weitere Personen ansteckt, bietet die Beschränkung sozialer Kontakte eine Möglichkeit, die Übertragungsketten und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dies ist unter anderem nötig, um eine hohe Zahl gleichzeitig erkrankter Menschen zu vermeiden, was zu Engpässen im Gesundheitswesen, etwa bei der Zahl der Krankenhausbetten oder dem medizinischen Personal, führen könnte.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?

Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung. Sehr wirkungsvoll ist jedoch die unterstützende Behandlung der Infektion entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Dazu gehören beispielweise Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, gegebenenfalls Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen, engmaschiges Monitoring sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

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Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit von 14 Tagen in häuslicher Quarantäne zu beobachten. Auf diese Weise können auftretende Krankheitszeichen frühzeitig erkannt und die notwendigen Untersuchungen durchgeführt werden, damit diese Personen im Zweifelsfall niemanden anstecken können. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest.

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Wann muss man in behördlich angeordnete Quarantäne?

Eine Person muss dann in Quarantäne, wenn das Gesundheitsamt es anordnet. Dies ist dann der Fall, wenn ein hohes Risiko besteht, dass sich eine Person mit dem Coronavirus angesteckt hat.

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Ich hatte Kontakt zu einer Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Was soll ich tun?

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen telefonisch an das Bürgertelefon wenden: 0201 123-8888. Als Kontaktperson gilt, wer mindestens einen 15-minütigen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatte, zum Beispiel während eines persönlichen Gesprächs. Auch Personen, mit denen man in einem Haushalt lebt, zählen als Kontaktperson. Es reicht nicht aus, an einem Patienten vorbeigelaufen zu sein. Kontaktperson ist, wer mit Sekreten oder Körperflüssigkeiten der positiv getesteten Person in Kontakt gekommen ist, zum Beispiel beim Küssen oder Anhusten.

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Ich habe Symptome an den Atemwegsorganen, jedoch keinen Kontakt zu einer am Coronavirus erkrankten Person. Muss ich eine Infektion mit dem Coronavirus befürchten?

In diesen Fällen ist eher keine Ansteckung zu befürchten. Symptome an Atemwegsorganen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Es kann sich beispielsweise um einen normalen grippalen Infekt oder eine Virusgrippe handeln. Um eine Infektion mit dem Coronavirus auszuschließen, sollte ein Hausarzt kontaktiert werden. Bitte melden sie sich dort vorab telefonisch an. Eine Labordiagnostik kann allerdings nur zuverlässig bei Patientinnen und Patienten durchgeführt werden, die bereits Krankheitszeichen entwickelt haben.

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Ich habe eine Atemwegserkrankung und nur leichte Symptome wie Husten, Niesen oder Halsschmerzen. Sollte ich ärztlichen Rat einholen und nach einem Test fragen?

Ja, wenn

  • man in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einer Person mit bestätigter Coronavirus-Infektion hatte
  • Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollten Betroffene zu Hause bleiben, enge Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Hier finden Interessierte eine Nähanleitung für einen Behelfs-Mund-Nasen-Schutz.

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Ich habe Symptome, erreiche aber weder eine der Hotlines noch einen Hausarzt / eine Hausärztin telefonisch. Was soll ich tun?

Betroffene, die nur leichte Symptome haben, sollten sich selbst isolieren, also zu Hause bleiben, enge Kontakte unter zwei Metern meiden, eine gute Händehygiene und die Husten- und Niesregeln einhalten. Wenn die Beschwerden zunehmen, sollten sie zunächst nochmals versuchen, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 anzurufen. In Notfällen, beispielsweise bei Atemnot, ist der Notruf 112 anzurufen.

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Ich habe keine Krankheitszeichen. Ist ein Test trotzdem sinnvoll?

Eine Labordiagnostik sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden, um die Ursachen zu klären. Wenn jemand gesund ist, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet, die bis zu 14 Tage dauern kann, sagt ein negativer Coronavirus-Test nichts darüber aus, ob man doch noch krank werden kann. Zudem werden die Laborkapazitäten unnötig belastet.

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Jemand aus meiner Familie / meinem Freundeskreis hatte Kontakt zu einem Coronavirus-Patienten. Muss ich in Quarantäne?

Nein. Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten Coronavirus-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson und hat kein erhöhtes Risiko für eine Coronavirus-Erkrankung.

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Wie wird in Deutschland die Lage eingeschätzt und beschlossen, welche Maßnahmen getroffen werden sollen?

Bei Situationen, die für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland oder für Reisende im Ausland Auswirkungen haben könnten, arbeiten viele Institutionen und Behörden eng zusammen. Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, erstellt eine Risikobewertung und veröffentlicht sie auf der Internetseite www.rki.de/ncov. Darauf basierend spricht das RKI Empfehlungen aus, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Gesundheit zu schützen und das Auftreten von Erkrankungsfällen bzw. die Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern.

Das Gesundheitsamt Essen steht mit allen Kliniken und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Stadtgebiet in Kontakt. Für das Auftreten der Erkrankung in Essen wurde ein Verfahrensablauf, ein sogenannter Pandemieplan, festgelegt.

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Wo erhalte ich weitere Informationen?

Bei allen weiteren Fragen rund um das Thema Infektionskrankheiten steht Ihnen wie gewohnt das Gesundheitsamt der Stadt Essen zur Verfügung. Die Stadt Essen hat ein Bürgertelefon unter 0201 123-8888 eingerichtet. Es ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger rund um das Coronavirus informieren.

Auch das Land NRW informiert online auf www.land.nrw/corona sowie www.mags.nrw/coronavirus über das Coronavirus und aktuelle Entwicklungen.

Zudem erreichen Bürgerinnen und Bürger das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr telefonisch unter 0211 9119-1001 oder per E-Mail an corona@nrw.de.

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(Stand der Informationen: 03.04.2020)

 
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