Coronavirus: Informationen zur Impfung

Stadt nimmt Impfkampagne für angepassten Corona-Impfstoff wieder auf

Mit einem neuen Erlass des Landes NRW zur Umsetzung der aktuellen STIKO-Empfehlung, können die erste und zweite Booster-Impfung wieder mit dem angepassten Corona-Impfstoff durchgeführt werden. Die STIKO empfiehlt für alle Auffrischimpfungen (Booster) ab 12 Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen. Dies gilt sowohl für die BA.1- als auch die BA.4/5-adaptierten Impfstoffe.

Weitere Informationen dazu

Impfangebote für alle ab 12 Jahren

Standort
Termin
Altenessen-Nord
Verwaltungsgebäude Marienhospital, Johanniskirchstraße 27
Mittwoch, 21. September,
Donnerstag, 22. September,
Mittwoch, 28. September, und
Donnerstag, 29. September:
jeweils 14:30 bis 18:30 Uhr
Innenstadt
Theaterpassage, Rathenaustraße 2
Samstags: Ab 12 Jahre auch mit Novavax-Impfstoff
Dienstag, 20. September, und
Dienstag, 27. September:
jeweils 14:30 bis 18:30 Uhr;
Samstag, 24. September, und
Samstag, 1. Oktober:
jeweils 10 bis 14 Uhr

Grundsätzlich nutzen die Impfteams einen mRNA-Impfstoff. Die städtische Impfstelle in der Innenstadt bietet samstags für alle ab 12 Jahren die Schutzimpfung auch mit dem proteinbasierten Impfstoff von Novavax an.

Kinderimpfungen für 5- bis 11-Jährige

Gesunden 5- bis 11-jährigen Kindern empfiehlt die STIKO eine Basisimmunisierung mit eine Impfstoffdosis, vorzugsweise mit dem Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer. Eine vollständige Grundimmunisierung der COVID-19-Impfung kann bei individuellem Wunsch nach ärztlicher Aufklärung erfolgen.

Kindern von 5 bis 11 Jahren mit einer Grunderkrankung und erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf empfiehlt die STIKO eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen sowie zwei Auffrischimpfungen, vorzugsweise mit dem Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer. Der erste Booster kann nach zwei immunologischen Ereignissen erfolgen, die zweite Auffrischung nach drei immunologischen Ereignissen, wobei grundsätzlich mindestens sechs Monate zum letzten Ereignis eingehalten werden sollten.

5- bis 11-Jährigen, in deren Umfeld sich Angehörige oder Kontaktpersonen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach Impfung besteht), empfiehlt die STIKO derzeit eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen.

Zur detaillierten STIKO-Empfehlung

Kinderarzt Dr. Robert van Hal informiert über Corona-Schutzimpfungen für Kinder (02.02.2022)

Notwendige Unterlagen für die Impfung

  • Aufklärungsmerkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen (auch in verschiedenen Sprachen)
  • bei Auffrischungsumpfung, wenn die vorherige Impfung ausschließlich mit Vektorimpfstoff (AstraZeneca und Johnson&Johnson) erfolgte: Unterlagen für mRNA-Impfstoffe
  • bei Kinderimpfung für 5- bis 11-Jährigen: zusätzlich Einwilligungserklärung der Eltern. Unterschreibt nur eine sorgeberechtigte Person, bestätigt sie, dass die Zustimmung der anderen sorgeberechtigten Person eingeholt wurde. Beim Impftermin muss eine sorgeberechtigte Person anwesend sein.
  • bei Impfung mit Nuvaxovid/Novavax: ggf. Arbeitgeber*innenbescheinigung zur Bestätigung der Impfpflicht
  • Lichtbildausweis oder Krankenkassenkarte
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • ggf. medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste)
  • Genesene benötigen für eine Einzelimpfung den Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens vier Wochen alt ist

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt seit 16. März für alle Personen, die in einer der in § 20a des Infektionsschutzgesetzes genannten Einrichtungen tätig sind – unabhängig von der Art ihrer Tätigkeit oder ihres Beschäftigungsverhältnisses. Zu den genannten Einrichtungen gehören unter anderem Krankenhäuser, Tageskliniken, Pflegeheime, Arztpraxen und Praxen sonstiger Heilberufe.

Arbeitnehmer*innen müssen eine vollständige Impfung, eine maximal 90 Tage zurückliegende Genesung oder eine medizinische Kontraindikation für eine Impfung nachweisen. Erfolgt dies nicht oder haben Arbeitgeber*innen Zweifel an der Echtheit bzw. Richtigkeit von Nachweisen, sind sie verpflichtet, die betroffenen Mitarbeitenden dem Gesundheitsamt zu melden. Dafür hat die Stadt Essen ein Meldeformular eingerichtet, dass den Arbeitgeber*innen eine einfache und sichere Übermittlung der Daten ermöglicht.

Mehr zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht und Link zum Portal für Arbeitgeber*innen

Antworten auf häufig gestellte Fragen

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