Coronavirus: Informationen zur Impfung

Am 21. Dezember 2020 wurde in Europa der erste Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Die zweite Zulassung erfolgte am 6. Januar 2021. Weitere Impfstoffe sollen folgen. Für die Beschaffung und Verteilung der Impfstoffe sind Bund und Land verantwortlich. Die Kassenärztliche Vereinigung verantwortet die Terminvereinbarung über die Patientenhotline 0800 116 117 01 sowie die medizinische Aufklärung und die eigentliche Impfung. Seit Mitte Dezember 2020 sind sowohl die mobilen Teams als auch die Infrastruktur für das stationäre Impfzentrum Essen einsatzbereit.

Da zu Beginn der freiwilligen Impfungen noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, um der gesamten Bevölkerung eine Impfung zu ermöglichen, wurde eine Reihenfolge der zu impfenden Personen festgelegt. Weiter unten erfahren Interessierte mehr über die Organisation und Verteilung der Corona-Schutzimpfung und erhalten Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Aktuelle Informationen zur Impfung in Essen

Seit dem 27. Dezember 2020 werden in Essen die Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Mit Stand 18. Januar waren es bereits 9.333. Der Schwerpunkt lag zunächst ausschließlich bei den Bewohner*innen sowie den Beschäftigten der stationären Pflegeeinrichtungen. Dort wird nun mit den Zweitimpfungen begonnen. In Essen werden voraussichtlich Mitte Februar alle Bewohner*innen sowie Mitarbeitende, die eine freiwillige Impfung in Anspruch nehmen möchten, geimpft sein. Darüber hinaus wurden entsprechend der Impfverordnung des Bundes Rettungskräfte der Feuerwehr sowie erste Mitarbeitende in Essener Kliniken und Krankenhäusern geimpft.

Die Landesregierung NRW hat am 20. Januar angekündigt, die Impfplanung kurzfristig anpassen zu müssen: Durch die geänderten Lieferplanungen von BioNtech, wodurch ca. 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen zu Verfügung stehen sollen, sollen in der kommenden Woche (ab 25.01.) keine neuen Erstimpfungen stattfinden können. Zweitimpfungen sollen jedoch wie geplant durchgeführt werden. Ab dem 1. Februar sollen dann die Impfungen in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen fortgesetzt werden können.

Die Betriebsaufnahme der Impfzentren und die Erstimpfungen für die Über-80-Jährigen sollen laut Landesregierung ab dem 8. Februar starten und damit eine Woche später als ursprünglich geplant. Das Impfzentrum Essen wird Montag bis Sonntag von 14 bis 20 Uhr geöffnet sein. Zunächst werden sechs Impfstrecken mit medizinischem Personal besetzt sein. Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein soll wie vorgesehen ab 25. Januar über die Patientenhotline 0800 116 117 01 oder online auf www.116117.de möglich sein.

Wann weitere Bevölkerungsgruppen geimpft werden können, steht aktuell noch nicht fest. Grundlage der geplanten Impfkampagne in Essen ist die Impfverordnung des Bundes. Darin ist geregelt, welche Bevölkerungsgruppen priorisiert geimpft werden sollen. Ausnahmen davon können nicht gemacht werden.

Wann wird es einen Impfstoff geben?

Der erste Impfstoff ist im Dezember 2020 bereits in der EU und in Deutschland zugelassen worden. Am 27. Dezember konnte auch in Essen mit den ersten Impfungen gestartet werden. Am 6. Januar hat die Europäischen Kommission einen zweiten Impfstoff zugelassen. Eine weitere Impfstoff-Genehmigung wird noch im Januar erwartet. Weltweit wird an der Entwicklung mehrerer Impfstofftypen gearbeitet, so dass 2021 weitere Impfstoffe zugelassen werden könnten.

Warum sollte man sich gegen COVID-19 impfen lassen?

Eine Impfung gegen COVID-19 trägt zum individuellen Schutz bei sowie zur Eindämmung der Pandemie. COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere: Es können asymptomatische, symptomarme oder schwere Infektionen auftreten, die bis zum Tod führen können. Ein Teil der COVID-19-Patient*innen hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt. Da das Virus auch durch asymptomatische Personen übertragen werden kann und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet es sich schnell aus. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden.

Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickeln. Durch die Impfung und Immunisierung wird so auch das Risiko schwerer COVID-19-Erkrankungen sehr stark reduziert.

Wer wird zuerst geimpft?

Bei der Verteilung des Impfstoffs muss ein bestmöglicher Schutz für exponierte und vulnerable Gruppen ermöglicht und gleichzeitig die Weiterverbreitung des Virus möglichst effektiv verhindert werden. So sollen zunächst die Personen geimpft werden, für die ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht – beispielsweise ältere und vorerkrankte Personen – oder die ein besonderes Infektionsrisiko haben, weil sie mit dem Coronavirus in Kontakt kommen, wie medizinisches Personal.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine Empfehlung gegeben, abschließend geregelt wird die Verteilung des Impfstoffes über die bundesweite Coronavirus-Impfverordnung.Sie sieht einer feste Reihenfolge von Personengruppen bei der Impfung vor. Die Einteilung erfolgt für Personengruppen mit der höchsten, mit hoher, und mit erhöhter Priorität.

Personengruppen mit höchster Priorität:

  • Personen ab 80 Jahre
  • Bewohner*innen oder Personal von Alten-, Behinderten- und Pflegeeinrichtungen
  • Personal der ambulanten Pflegedienste
  • Personal in ausgewiesenen medizinischen Bereichen, z. B. Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, Transplantationsmedizin

Personengruppen mit hoher Priorität:

  • Personen ab 70 Jahre
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, beispielsweise Personen mit Trisomie 21 oder Demenz
  • enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Menschen und Schwangeren
  • Personal in Einrichtungen zur Betreuung geistig behinderter Menschen
  • Personal in ausgewiesenen medizinischen Bereichen, z. B. mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt oder Personal der Blut- und Plasmaspendedienste
  • Polizei- und Ordnungskräfte
  • Personal des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Krankenhausinfrastruktur
  • Bewohner*innen und Personal in Obdachlosenunterkünften und Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern

Personengruppen mit erhöhter Priorität:

  • Personen ab 60 Jahre
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, aufgrund bestimmter Vorerkrankungen wie Adipositas, chronische Leber- und Nierenerkrankungen, HIV-Infektion, Krebserkrankungen, COPD oder Asthma bronchiale
  • Personal in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen wie Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Justiz
  • Personal in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur, z. B. Apothekenwesen, Pharmawirtschaft, Wasser- und Energieversorgung, Transport- und Verkehrswesen
  • Personal in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko, z. B. Labore
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die als Erzieher*in oder Lehrer*in tätig sind
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Wie lange dauert es, bis ein Großteil der Bevölkerung gegen COVID-19 geimpft ist?

Ein zugelassener Impfstoff muss hergestellt, verteilt und auch verabreicht werden. Es ist zu erwarten, dass im Laufe des Jahres 2021 mehrere Impfstoffe gegen COVID-19 zugelassen werden. Wann ein Großteil der Bevölkerung geimpft sein wird hängt von verschiedenen Aspekten ab. Dazu zählen die Zahl der in Deutschland zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen, die Organisation der Verteilung des Impfstoffs, aber auch die Akzeptanz in der Bevölkerung und ihre Bereitschaft, sich impfen zu lassen. Dementsprechend kann das Ziel früher oder später erreicht werden.

Durch die Pandemie ergibt sich die Ausnahmesituation, dass möglicherweise sehr viele Menschen auf einmal geimpft werden müssen. Bei den derzeit verfügbaren COVID-19-Impfstoffen ist davon auszugehen, dass zwei Impfdosen im Abstand von wenigen Wochen für den Aufbau eines Immunschutzes nötig sind.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Die Verteilung eines COVID-19-Impfstoffs erfolgt über Impfzentren, die von den Bundesländern eingerichtet werden. Zusätzlich gibt es mobile Impfteams, die beispielsweise in stationären Pflegeeinrichtungen Impfungen durchführen. Bei der Impfung in Einrichtungen wie Krankenhäusern ist auch der Einsatz von Betriebsärzten*ärztinnen für die Impfung eine Option.

In Essen wurde ein zentrales Impfzentrum in Halle 4 der Messe Essen eingerichtet. Es ist über die Ruhrbahn-Linie U11 erreichbar (Haltestelle Messe Ost/Gruga). Für Anreisende mit dem PKW stehen die gebührenpflichtigen (1 Euro/Std.) Messeparkplätze P1 und P6 zur Verfügung. Inhaber eines Schwerbehindertenausweises (G) haben die Möglichkeit, direkt vor der Halle 4 zu parken. Erreichbar ist das Parkdeck über die Lührmannstraße. Fahrradfahrende erreichen die Halle 4 (in unmittelbarer Nähe der Grugapark-Therme) bestmöglich über den Haupteingang der Messe Essen (Messeplatz 1).

Anfahrt zum Impfzentrum und Geländeplan der Messe Essen (pdf, 115 kB) ReadSpeaker

Wie bekomme ich einen Termin im Essener Impfzentrum?

Personen, die in Alten- oder Pflegeeinrichtungen leben, benötigen keinen Termin im Impfzentrum. Dieser wird über die mobilen Teams direkt mit den Einrichtungen abgestimmt.

Die Terminvergabe für das Impfzentrum Essen regelt die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein über die Patientenhotline 0800 116 117 01. Sie startet ab 25. Januar. Die Terminvereinbarung ist auch online auf www.116117.de möglich.

Wenn die Terminvereinbarung freigeschaltet wird, muss eine Impfberechtigung nachgewiesen werden. Sind Bürger*innen aufgrund ihres Alters berechtigt, geimpft zu werden, reicht dafür ein Lichtbildausweis. Sollten Vorerkrankungen vorhanden sein, ist eine Überweisung des*der Hausarztes*Hausärztin an das Impfzentrum notwendig. Bürger*innen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit impfberechtigt sind, müssen eine Bescheinigung des*der Arbeitsgebers*Arbeitgeberin nachweisen.

Je nach Impfstoff ist es möglich, dass für einen vollständigen Schutz eine zweite Impfdosis notwendig ist. Bei einigen Impfstoffen ist eine Zweitimpfung nach exakt 21 Tagen notwendig, bei anderen nach 28 Tagen. Sowohl der erste als auch der zweite Termin wird über die Patienten-Hotline 0800 116 117 01 vereinbart.

Warum gibt es Impfzentren?

Die Logistik und Organisation in externen Impfzentren wird als leichter erachtet als die Integration in die Regelversorgung. Würden sich alle Menschen, die eine Impfung nutzen möchten, in ihrer hausärztlichen Praxis impfen lassen, würde das erheblich länger dauern. Je früher möglichst viele Menschen geimpft sind, umso eher kann die Impfung dazu beitragen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.

Impfzentren erleichtern außerdem die Verteilung an Personen, die die Impfung zuerst erhalten sollen. Zudem können sie gewährleisten, dass Impfstoffe korrekt gelagert werden. Für manche ist beispielsweise eine Lagerung bei besonders niedrigen Temperaturen nötig, die Hausarztpraxen oder Apotheken nicht ohne weiteres gewährleistet können. Hinzu kommt, dass in Zentren, in denen täglich hunderte Menschen geimpft werden können, Impfstofflieferungen in großen Mengen aufgebraucht werden, bevor sie verfallen. Dies ist insbesondere in Anbetracht der anfänglichen Impfstoffknappheit wichtig. Wenn im Verlauf immer mehr Impfstoffdosen zur Verfügung stehen sollten und alle weiteren Bedingungen wie die Lagerung erfüllt werden können, ist ein Übergang der Impfung in die Regelversorgung geplant.

Wie läuft die Impfung im Essener Impfzentrum ab?

Im Impfzentrum Essen sind sogenannte "Impfstraßen" eingerichtet, die jede Person durchläuft. Zu beachten ist, dass grundsätzlich nur eine Begleitperson mit ins Impfzentrum darf. Es ist stets ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und genügend Abstand einzuhalten.

Folgende Stationen des Impfzentrums durchlaufen die Bürger*innen:

  • Anmeldung
    Bei der Einlasskontrolle wird per Stirnthermometer Fieber gemessen, da Menschen mit Krankheitssymptomen von der Impfung ausgeschlossen sind. Danach wird die Terminbestätigung überprüft.

  • Registrierung
    Im Wartebereich erfolgt die Registrierung des Impflings. Dort werden der Aufklärungsbogen zur Impfung und weitere Dokumente zum Ausfüllen überreicht. Anschließend wird eine freie Impfstraße zugewiesen.
  • Impfung, bei Bedarf Aufklärungsgespräch
    Ein Arzt überprüft die ausgefüllten Dokumente und führt auf Wunsch ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Impfung.
  • Nachbeobachtung
    In einem speziellen Wartebereich nehmen geimpfte Personen noch einmal Platz. Dort werden sie nach der Impfung mindestens 30 Minuten beobachtet, ob eine akute Impfreaktion auftritt. In dieser Zeit kann auf mögliche Nebenwirkungen reagiert werden, da medizinisches Personal vor Ort ist.

Im Anschluss an die Impfung werden die Unterlagen bzw. Kopien und ein Einlegeblatt für den Impfausweis ausgehändigt und der Impfling kann das Impfzentrum wieder verlassen.

Wie läuft die Impfung in Alten- und Pflegeeinrichtungen ab?

Die Impfung in Alten- und Pflegeeinrichtungen werden direkt vor Ort von mobilen Impfteams durchgeführt. Deren Einsätze werden im Vorfeld mit den jeweiligen Einrichtungen koordiniert. Die Mitarbeiter*innen der Einrichtungen klären alle Impflinge vorab über die Impfung auf und organisieren die Einwilligung zur Impfung.

Warum bekomme ich den Impfstoff erstmal nicht bei meinem*meiner Hausarzt*Hausärztin?

Es wird zunächst nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen. Außerdem müssen manche Impfstoffe im Ultra-Tiefkühl-Temperaturbereich (-75°C) gelagert werden. In der ersten Phase werden die Impfungen daher in speziell eingerichteten Impfzentren erfolgen, was eine zeitnahe Impfung von vielen Menschen und gleichzeitig auch eine bessere Überwachung der neuartigen Impfstoffe ermöglicht. Zudem gibt es mobile Teams, die beispielsweise Menschen in Altenheimen aufsuchen. In der zweiten Phase sollen die Impfungen größtenteils in Arztpraxen durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoffe für weitere Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen und dass die Impfstoffe unter Standardbedingungen gelagert werden können.

Muss ich nach der Impfung noch eine Maske tragen? Werde ich von Einschränkungen befreit, wenn ich geimpft bin?

Die bestehenden Empfehlungen (AHA-Regeln) und Einschränkungen im Alltag im Sinne des Infektionsschutzes gelten entsprechend der Coronaschutzverordnung NRW für alle weiter.

Wie sicher ist ein neuer COVID-19-Impfstoff?

Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach seiner Zulassung erfolgt eine ständige Kontrolle ("Surveillance") zum Erfassen der Wirksamkeit und möglicher Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und herstellerunabhängig – vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen wird sichergestellt, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.

Auch bei einem neuen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen – z. B. ein Fall von mehr als 10.000 Geimpften – erst im Verlauf der Surveillance erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.

Wer bezahlt die Impfung?

Für alle Bürger*innen soll die Impfung unabhängig von ihrer Versicherung kostenlos sein. Der Bund zahlt den Impfstoff. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die gesetzliche Krankenversicherung (Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds) sowie die Private Krankenversicherung. Wenn in der zweiten Phase in den Arztpraxen geimpft werden kann, übernehmen wie üblich gesetzliche und private Krankenversicherungen die ärztliche Leistung.

Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung des Landes NRW

Telefonnummer: 0211 9119-1001
Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr

© 2021 Stadt Essen