Coronavirus: Informationen zur Impfung

Stadt Essen stellt Impfangebot ein

Aufgrund eines Erlasses des Landes NRW hat die Stadt Essen ihr Angebot für Corona-Schutzimpfungen reduziert und wird es bis Mitte Dezember komplett einstellen. Ab 1. Januar 2023 sind Impfungen dann nur noch als Teil der Regelversorgung in Arztpraxen und Apotheken möglich.
Weitere Informationen

Impfangebote für alle ab 12 Jahren

Standort
Termin
Innenstadt
Theaterpassage, Rathenaustraße 2
Samstag, 3. Dezember, und
Samstag, 10. Dezember:
jeweils 10 bis 14 Uhr

Grundsätzlich nutzen die Impfteams einen mRNA-Impfstoff, für Boosterimpfungen vorzugsweise einen der an die Omikron-Variante angepassten bivalenten mRNA-Impfstoffe. Die städtische Impfstelle in der Innenstadt bietet samstags für alle ab 12 Jahren die Schutzimpfung auch mit dem proteinbasierten Impfstoff von Novavax an.

Zum Corona-Impfcheck: Mit ein paar Klicks den Impfstatus prüfen und bei Bedarf eine auf die persönliche Situation zugeschnittene Impfempfehlung erhalten.

Kinderimpfungen für 5- bis 11-Jährige

Kindern von 6 Monate bis 4 Jahre mit einer Grunderkrankung und erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf sowie Frühgeborenen bis 2 Jahre empfiehlt die STIKO eine vollständige Grundimmunisierung mit einem für diese Altersgruppe zugelassenen mRNA-Impfstoff, vorzugsweise dem Comirnaty-Kinder-Impfstoff (3 Dosen), alternativ mit dem Kinder-Impfstoff Spikevax (2 Dosen; derzeit in der für Kleinkinder vorgeschriebenen Dosierung in Deutschland nicht verfügbar). Nach einer durchgemachten Corona-Infektion empfiehlt die STIKO, die Impfserie um eine Dosis zu reduzieren.

Bei Kindern von 6 Monate bis 4 Jahre mit Immundefizienz, die eine Corona-Infektion durchgemacht haben, sollte im Einzelfall entschieden werden, ob eine vollständige Impfserie verabreicht werden soll. Dies hängt maßgeblich von Art und Ausprägung der Immundefizienz ab.

Gesunden Kindern von 6 Monate bis 4 Jahre empfiehlt die STIKO derzeit keine COVID-19-Impfung.

Gesunden 5- bis 11-jährigen Kindern empfiehlt die STIKO eine Basisimmunisierung mit einer Impfstoffdosis, vorzugsweise mit dem Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer. Eine vollständige Grundimmunisierung der COVID-19-Impfung kann bei individuellem Wunsch nach ärztlicher Aufklärung erfolgen.

Kindern von 5 bis 11 Jahren mit einer Grunderkrankung und erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf empfiehlt die STIKO eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen sowie zwei Auffrischimpfungen, vorzugsweise mit dem Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer. Der erste Booster kann nach zwei immunologischen Ereignissen erfolgen, die zweite Auffrischung nach drei immunologischen Ereignissen, wobei grundsätzlich mindestens sechs Monate zum letzten Ereignis eingehalten werden sollten.

5- bis 11-Jährigen, in deren Umfeld sich Angehörige oder Kontaktpersonen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach Impfung besteht), empfiehlt die STIKO derzeit eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen.

Zur detaillierten STIKO-Empfehlung

Kinderarzt Dr. Robert van Hal informiert über Corona-Schutzimpfungen für Kinder (02.02.2022)

Notwendige Unterlagen für die Impfung

  • Aufklärungsmerkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen (auch in verschiedenen Sprachen)
  • bei Auffrischungsumpfung, wenn die vorherige Impfung ausschließlich mit Vektorimpfstoff (AstraZeneca und Johnson&Johnson) erfolgte: Unterlagen für mRNA-Impfstoffe
  • bei Kinderimpfung für 5- bis 11-Jährigen: zusätzlich Einwilligungserklärung der Eltern. Unterschreibt nur eine sorgeberechtigte Person, bestätigt sie, dass die Zustimmung der anderen sorgeberechtigten Person eingeholt wurde. Beim Impftermin muss eine sorgeberechtigte Person anwesend sein.
  • bei Impfung mit Nuvaxovid/Novavax: ggf. Arbeitgeber*innenbescheinigung zur Bestätigung der Impfpflicht
  • Lichtbildausweis oder Krankenkassenkarte
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • ggf. medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste)
  • Genesene benötigen für eine Einzelimpfung den Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens vier Wochen alt ist

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt seit 16. März für alle Personen, die in einer der in § 20a des Infektionsschutzgesetzes genannten Einrichtungen tätig sind – unabhängig von der Art ihrer Tätigkeit oder ihres Beschäftigungsverhältnisses. Zu den genannten Einrichtungen gehören unter anderem Krankenhäuser, Tageskliniken, Pflegeheime, Arztpraxen und Praxen sonstiger Heilberufe.

Arbeitnehmer*innen müssen eine vollständige Impfung, eine maximal 90 Tage zurückliegende Genesung oder eine medizinische Kontraindikation für eine Impfung nachweisen. Erfolgt dies nicht oder haben Arbeitgeber*innen Zweifel an der Echtheit bzw. Richtigkeit von Nachweisen, sind sie verpflichtet, die betroffenen Mitarbeitenden dem Gesundheitsamt zu melden. Dafür hat die Stadt Essen ein Meldeformular eingerichtet, dass den Arbeitgeber*innen eine einfache und sichere Übermittlung der Daten ermöglicht.

Mehr zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht und Link zum Portal für Arbeitgeber*innen

Antworten auf häufig gestellte Fragen

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