Coronavirus: Informationen zur Impfung

Den rechtlichen Rahmen für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus bildet die Coronavirus-Impfverordnung. Am 27. Dezember 2020 starteten in Essen die freiwilligen Impfungen gegen das Coronavirus. Im Impfzentrum Essen stehen 25 Impfstraßen zur Verfügung, so dass rund 3.000 Personen pro Tag geimpft werden können.

Sonder-Impfaktionen in den Stadtteilen

  • Samstag, 24. Juli, 10 bis 15 Uhr: Kettwig, Rathaus Kettwig, Bürgermeister-Fiedler-Platz 1
  • Mittwoch, 28. Juli, 12 bis 17 Uhr: Stoppenberg, Rathaus Stoppenberg – AWO Seniorenbegegnungsstätte, Stoppenberger Platz 6
  • Donnerstag, 29. Juli, 12 bis 17 Uhr: Burgaltendorf, Freiwillige Feuerwehr Burgaltendorf, Alte Hauptstraße 36
  • Freitag, 30. Juli, 12 bis 17 Uhr: Vogelheim, Bürgerbegegnungszentrum Computainer, Stakenholt 24
  • Samstag, 31. Juli, 10 bis 15 Uhr: Steele, Ev. Kirchengemeinde Königssteele zu Essen-Steele, Kaiser-Wilhelm-Straße 39

Weitere Aktionen sind geplant und werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die notwendigen Zweitimpfungen finden nach vier Wochen ebenfalls in den Stadtteilen an denselben Orten statt. Die Termine dafür erhalten die Bürger*innen bei der ersten Impfung.

Essener*innen ab 16 Jahren können zudem täglich von 10 bis 18 Uhr ohne Termin eine Impfung im Impfzentrum Essen erhalten.

Wer kann sich impfen lassen?

Im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe haben folgende Personen Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung:

  • Personen, die in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind
  • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland
  • in Deutschland Beschäftigte

Das NRW-Gesundheitsministerium regelt zudem per Erlass, welche Personengruppen gesonderte Impfangebote erhalten.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Impfungen sind grundsätzlich möglich:

  • in Impfzentren und durch mobile Impfteams, die ihnen angegliedert sind
  • bei Sonder-Impfaktionen
  • in Arztpraxen, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen
  • in privatärztlichen Praxen
  • bei Fachärzt*innen für Arbeitsmedizin und Ärzt*innen mit der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" sowie bei von Arbeitgeber*innen bestellten Betriebsärzt*innen und überbetrieblichen Diensten von Betriebsärzt*innen

Betriebsärztinnen*Betriebsärzte sowie die Arzt- und Facharztpraxen erhalten ihre Impfdosen vom Bund. Sie impfen und entscheiden in eigener Verantwortung, an welche Patient*innen sie Impftermine vergeben. Alle Bürger*innen können sich bei ihnen um einen Impftermin bemühen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat ein Online-Register mit Praxen, die Impfungen auch für "praxisfremde" Patient*innen anbieten, freigeschaltet.

Wann kann ich mich impfen lassen?

Alle Bürger*innen können sich grundsätzlich um einen Impftermin bemühen. Arzt- und Facharztpraxen sowie Betriebsärztinnen*Betriebsärzte impfen und entscheiden in eigener Verantwortung, an welche Patient*innen sie Termine vergeben.

Im Impfzentrum Essen können Interessierte täglich von 10 bis 18 Uhr ohne Termin für eine Impfung vorbeikommen. Bereits vereinbarte Termine haben weiterhin Bestand. Wer nicht warten und lieber einen Termin haben möchte, kann weiterhin einen buchen: Den für sie richtigen Kontakt für die Terminvereinbarung finden Bürger*innen weiter oben in der Rubrik "Wer kann sich impfen lassen?". Außerdem können sie bei den Mitarbeiter*innen des Corona-Info-Mobils der Stadt Essen, das an unterschiedlichen Tagen an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Halt macht, Termine für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren.

Zudem gibt es Sonder-Impfaktionen in den Stadtteilen, bei denen kein Termin notwendig ist (Details und Termine siehe Infobox).

Je nach Impfstoff ist es möglich, dass für einen vollständigen Schutz eine zweite Impfdosis nach einer bestimmten Zeitspanne nötig ist. Den Termin für die Zweitimpfung können die Impfberechtigten in der Regel zusammen mit dem ersten Termin vereinbaren. Die Verschiebung eines bereits vereinbarten Termins ist ausschließlich in Ausnahmefällen und bei besonderer Dringlichkeit möglich.

Was muss ich zum Impfen mitbringen?

Jeder Impfling muss einen Anamnesebogen und ein Aufklärungsmerkblatt ausfüllen. Zur Beschleunigung des Impfprozesses sollen beide idealerweise gut durchgelesen und ausgefüllt, am besten in doppelter Ausfertigung, ins Impfzentrum mitgenommen werden. Bürger*innen können die Dokumente vorab herunterladen, auch in verschiedenen Sprachen (Unterlagen für mRNA Impfstoffe / Unterlagen für Vektorimpfstoffe). Sie werden ebenfalls bei Impfungen in den Arzt- und Facharztpraxen und bei Sonder-Impfaktionen benötigt.

Ebenfalls zum Termin im Impfzentrum mitbringen müssen die Impflinge:

  • Terminbestätigung (falls vorhanden)
  • Lichtbildausweis oder Krankenkassenkarte
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • ggf. medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste)
  • Schwangere benötigen eine Bescheinigung des*der Frauenarztes*ärztin darüber, dass gegen eine Impfung keine medizinischen Bedenken bestehen
  • Genesene benötigen für eine Einzelimpfung den Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens vier Wochen alt ist

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum Essen ab?

Wo bekomme ich den digitalen Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis weist ebenso wie der gedruckte gelbe Impfausweis den Impfstatus nach. Es ist in der Regel in Arztpraxen, Apotheken oder den Impfzentren erhältlich. Die anbietenden Apotheken finden Interessierte auf www.mein-apothekenmanager.de.

Der digitale Impfnachweis kann in der CovPass-App, Corona-Warn-App oder Luca-App, die alle kostenfrei zum Download bereit stehen, genutzt werden: Dafür müssen Geimpfte dort ihren QR-Code einscannen, um bei Bedarf ihren Impfstatus vorzeigen zu können. Die Daten werden nur auf dem Smartphone der Nutzer*innen gespeichert. Den QR-Code erhalten Bürger*innen für neu durchgeführte Impfungen vor Ort. Eine nachträgliche Ausstellung ist aber auch in einer Arztpraxis oder Apotheke möglich: Dafür sind Angaben zu Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfstoff, Datum der Erst- und Zweitimpfungen (bei Impfung mit Johnson & Johnson nur einmalige Impfung) sowie die Chargennummer des Impfstoffs nötig. Diese können Bürger*innen beispielsweise durch den gelben Impfpass oder eine Impfbescheinigung nachweisen.

Corona-Info-Mobil der Stadt Essen

Das Corona-Info-Mobil der Stadt Essen ist an unterschiedlichen Tagen und in verschiedenen Stadtteilen in Essen unterwegs. Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes, der Stadtteilarbeit des Jugendamtes sowie beispielsweise auch Integrationslotsen beraten über die wichtigen Vorteile einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus. Im Gespräch beantworten sie allgemeine Fragen rund um das Thema COVID-19 und die Coronaschutzimpfung, aber auch individuelle Fragen zur Impfung. Es gibt ein Fremdsprachenangebot und Aufklärungs- und Informationsmaterialien in unterschiedlichen Herkunftssprachen stehen zur Verfügung. Essener*innen ab 16 Jahre können zudem direkt über das Corona-Info-Mobil unmittelbar für den nächsten Tag Termine im Impfzentrum Essen buchen.

Die Stadt Essen veröffentlicht die aktuellen Termine wöchentlich für die jeweils kommende Woche: Zu den Terminen und weiteren Infos zum Corona-Info-Mobil.

Antworten auf weitere häufig gestellte Fragen rund um die Coronavirus-Schutzimpfung

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die in Essen für die Terminvereinbarung, die medizinische Aufklärung und die eigentliche Impfung zuständig ist, hat Antworten auf zahlreiche Fragen zur Schutzimpfung, zur Terminvereinbarung und damit verbundenen technischen Problemen sowie zu weiteren organisatorischen Aspekten zusammengestellt.

Zu den FAQ zur Terminvergabe auf der Website der KVNO

Zu den FAQ zur Corona-Schutzimpfung auf der Website der KVNO

Bürgertelefone zur Corona-Schutzimpfung

Bürgertelefon der KVNO
Telefon: 0800 116117-01

Bürgertelefon des Landes NRW
Telefonnummer: 0211 9119-1001
Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr

© 2021 Stadt Essen