Drei Essener Herrscherinnen
1726 | 1776 | 1826
Eröffnung: 27. August 2026, 18:00 Uhr
Städtische Galerie Schloß Borbeck (im Wirtschaftsgebäude)
Ausstellungsdauer: bis 10. November 2026
Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag, 14:00 – 18:00 Uhr
Eintritt: frei
Als offizieller "FrauenOrt NRW“ präsentiert Schloß Borbeck im Jubiläumsjahr 2026 die drei letzten Essener Herrscherinnen des Fürstentums Essen. Nach fast 1000-jährigem Bestehen wurde dieser Kleinstaat 1803 säkularisiert:
Bernardine Sophia von Ostfriesland und Rietberg (1654 – 1726) regierte seit 1691.
Unnachgiebig verteidigte sie ihr Fürstentum gegen die Übergriffe Brandenburg-Preußens und der protestantischen Stadt Essen. Sie förderte die Mädchenbildung und gilt als größte Wohltäterin der B.M.V.-Schule.
Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach (1696 – 1776) regierte in Thorn seit 1717 und in Essen seit 1726.
Ihre Stiftung des Waisenhauses in Steele existiert bis heute als Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung. Schloß Borbeck wurde in ihrer Amtszeit umgebaut und erweitert.
Maria Kunigunde von Sachsen (1740 – 1826) regierte in Essen und Thorn 1776-1803.
Die vielseitig interessierte Herrscherin trat 1763 in Dresden als erfolgreiche Opernsängerin auf. Als Herrscherin vertrat sie aufgeklärte Ideen in Politik und Pädagogik und förderte die beginnende Industrialisierung.
Idee und Konzeption:
Julia E. Hartmann
Birthe Marfording
Unter Mitwirkung von:
Dr. Ute Küppers-Braun
Klavier solo mit Giulia Luperfido
Freitag, 11. September 2026
19:00 Uhr
Eintritt: 17 Euro / ermäßigt 14 Euro
Passend zum Start ins zweite Konzerthalbjahr 2026 gastiert die hochtalentierte und vielfach preisgekrönte Pianistin Giulia Loperfido im Schloß Borbek. 2000 in Rom geboren, zählt sie zu den vielversprechendsten italienischen Pianistinnen ihrer Generation.
Neben intensiver kammermusikalischer Tätigkeit zusammen mit dem von ihr gegründeten Trio Eidos, widmet sie sich zudem verstärkt zeitgenössischer Musik.
Sie tritt regelmäßig bei bedeutenden Festivals und Institutionen in Italien und Europa auf, darunter Società dei Concerti di Milano; Amici della Musica di Firenze und Fondazione Musica Insieme. Seit 2024 studiert sie im Masterstudiengang Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Auf dem Programm im Schloß Borbeck stehen:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Klaviersonate Nr. 14 c-Moll KV 457
Johannes Brahms (1833 – 1897): 4 Klavierstücke op. 119
Frédéric Chopin (1810 – 1849): 2 Nocturnes op. 55: Nr. 1 f-Moll und Nr. 2 Es-Dur
Mario Castelnuovo-Tedesco (1895 – 1968): Klaviersonate op. 51
Frédéric Chopin (1810 – 1849): Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23
Eine Kooperation mit "Best of NRW", der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, der Eibach Stiftung und der LWL-Kulturabteilung.
Frédéric Chopin Gala mit Vladimir Mogilevsky
Freitag, 18. September 2026
20:00 Uhr
Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 20 Euro
präsentiert von: Karl H. Heidergott, Konzertveranstalter
Vladimir Mogilevsky wurde in Moskau geboren. Bereits im Alter von 5 Jahren entdeckte und förderte die Gnessin Musikschule seine außergewöhnliche Begabung. Im Alter von 8 Jahren führte er eigens für ihn von namhaften Komponisten geschriebene Stücke bei großen Festivals in Moskau auf. Dieser Tradition ist er treu geblieben und darum erhält er bis heute Werke von bekannten Komponisten aus der ganzen Welt. Sein Studium schloss Mogilevsky an der Gnessin Musikakademie mit höchster Auszeichnung als Konzertpianist ab. Seit 1995 lebt Vladimir Mogilevsky in Deutschland.
Karten für die Veranstaltungen gibt es im Schloß Borbeck, Schlossplatz 1 (ehemals: Schloßstraße 101), 45355 Essen, Tel. (0201) 88-44219 oder per Mail: kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Kulturzentrum Schloß Borbeck finden Sie unter Event-Suche - Veranstaltungskalender .