Stadtteilprojekt Katernberg - Soziale Stadt - Investitionen im Quartier

Potenziale und Handlungsansätze

Seit Ende der 80er Jahre entwickelt die Stadt Essen gebiets- und sachbezogene Stadterneuerungsprogramme für Katernberg.

Soziale Stadt

Seit 1993 werden Projekte und Maßnahmen in Katernberg aus dem NRW-Programm "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf", jetzt Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt - Investitationen im Quartier" gefördert.


Im Rahmen des Konzeptes "Ansätze integrierter Kommunalpolitik" werden seit 1994 verstärkt integrierte Projektansätze verfolgt.

Integratives Entwicklungskonzept

Das "Integrative Entwicklungskonzept" von Oktober 1995 und seine Fortschreibungen 1997, 1999 und 2004 sind die konsequente Weiterentwicklung vorhandener Planungs- und Handlungsprozesse für die "Soziale Stadt". Das Entwicklungskonzept für Katernberg bezieht die benachbarten Stadtteile Schonnebeck und Stoppenberg (Stadtbezirk VI) mit ein.

Schwerpunkte

Schwerpunkte der Stadtteilentwicklung sind Projekte im Bereich des Wohnens, der Beschäftigung und Qualifizierung, zur Förderung des Zusammenlebens zwischen Deutschen und Nichtdeutschen und zur Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere für Kinder und Jugendliche.


Auf den ehemaligen Zechen entstehen überregional ausstrahlende Zentren für Kunst, Kultur, Design, Ausstellungen und Unternehmensansiedlungen. Dadurch entstehen auch neue Chancen zur Tourismusförderung. Hohe Erwartungen verbinden sich mit der Auszeichnung von Zeche und Kokerei Zollverein zum UNESCO-Weltkulturerbe im August 2002.

Kooperationspartner

Im Stadtteilprojekt Katernberg kooperieren die Stadt Essen, das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen (ISSAB), die Arbeiterwohlfahrt Essen sowie die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Katernberg.

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