Land ändert Corona-Teststrategie in Kindertageseinrichtungen: Stadt Essen beendet die PCR-Pooltestung zum 28. März

11.03.2022

Das Land NRW hat den Kommunen heute (11.03.) die Einstellung der Förderung von PCR-Pool-Tests in Kindertageseinrichtungen mitgeteilt und die entsprechende Vereinbarung mit Wirkung zum 03.04.2022 gekündigt. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Essen mit den Trägern die Beendigung der PCR-Pooltests zum nächstmöglichen Zeitpunkt beschlossen. Zum 28. März werden die Essener Kindertageseinrichtungen zu den vom Land zur Verfügung gestellten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) zurückkehren. Diese werden vom Land noch bis zum 22. April bereitgestellt. Das Jugendamt der Stadt Essen wird die Einrichtungen und Eltern Anfang der kommenden Woche über die konkreten weiteren Schritte ausführlich informieren

Sowohl die Einführung der Pooltestungen als auch die Umsetzung und der nun beschlossene Ausstieg aus den Pooltestungen wurde in Essen durch das Jugendamt in engem Schulterschluss mit allen Trägern der Kindertageseinrichtungen abgestimmt.

Es wird damit gerechnet, dass die Beendigung der PCR-Pooltestung die allgemeine Belastungssituation in den Kindertageseinrichtungen erleichtern wird. Zudem entfallen damit die Nichtbetreuungstage, die entstehen, bis die Einzeltestungen am Folgetag auf einen positiven Pooltests ausgewertet sind.

Mit den Pooltestungen wurde in den Essener Kindertageseinrichtungen der Pandemie wirkungsvoll entgegengetreten, indem Infektionen bei Kindern und Mitarbeitenden frühzeitig identifiziert und somit weitere Infektionen vermieden wurden. In Essen wurden in den vergangenen acht Wochen mehr als 3.000 Coronafälle unter den Kindern und Fachkräften mit den PCR-Pooltestungen identifiziert, die symptomlos die Kindertageseinrichtungen besucht haben.

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