Coronavirus: FAQ zum Schulbetrieb

Entsprechend des sich dynamisch verändernden Infektionsgeschehens in Zusammenhang mit dem Coronavirus, macht das Land Nordrhein-Westfalen Vorgaben für den Betrieb von Schulen. Die aktuell geltenden Regelungen finden Interessierte im Detail in der bis 8. Oktober geltenden Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) und in der zugehörigen Anlage. In Essen werden die Maßnahmen und der Betrieb in Schulen und Kitas auch unter Berücksichtigung der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten bestmöglich umgesetzt.

Alle Schüler*innen nehmen unter Einhaltung der Vorgaben an die Hygiene und den Infektionsschutz regulär am Präsenzunterricht teil: in allen Fächern nach Stundentafel und in vollem Umfang. Für den Besuch der Schule ist weiterhin ein negatives Testergebnis nötig, jedoch nicht für immunisierte Personen. An allen Grund- und Förderschulen sowie an den Schulen mit Primarstufe werden PCR-basierte "Lolli-Tests" und an den übrigen Schulen Antigen-Selbsttests genutzt. Im Innenbereich der Schulen gilt die Maskenpflicht.

Die Stadt Essen hat alles Wissenswerte zum Schulbetrieb hier zusammengestellt.

Impfaktionen in Schulen seit 23. August

Seit 23. August besuchen Teams des Impfzentrums Essen insgesamt 28 Essener Gymnasien und Gesamtschulen.Schüler*innen der Sekundarstufe II sowie Lehr- und weiteres Personal können während der Schulzeit dieses Impfangebot mit einem mRNA-Impfstoff nutzen. Schüler*innen der Sekundarstufe II unter 16 Jahren benötigen eine Einwilligung von einem Elternteil bzw. Sorgeberechtigten. Schüler*innen, die nicht der Sekundarschule II angehören, können bei niedergelassenen Ärzten*Ärztinnen oder noch bis 26. September im Impfzentrum Essen die Corona-Schutzimpfung erhalten.
In den Berufskollegs sind die Impf-Aktionen am 30. August gestartet.


Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung, dem Impfzentrum Essen und den Impfangeboten vor Ort in den Stadtteilen

Häufig gestellte Fragen

(Stand: 14.09.2021)

Welche Hygienevorgaben gelten?

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt für alle Schüler*innen, Lehrenden und das sonstige schulische Personal im Innenbereich der Schulen, nicht jedoch im Freien. Auch an den festen Sitzplätzen und im Unterricht ist eine medizinische Maske weiterhin erforderlich. Sollte die medizinische Maske nicht passen, können Schüler*innen bis zur Klasse 8 eine Alltagsmaske tragen. Wer der Maskenpflicht nicht nachkommt, kann durch die Schulleitung von der schulischen Nutzung ausgeschlossen werden.

Zudem müssen sich alle Schüler*innen sowie alle an der Schule beschäftigten Personen mindestens zwei Mal pro Woche einem Antigen-Schnelltest bzw. die Schüler*innen an den Grundschulen, Förderschulen und einem Teil der Schulen mit Primarstufe einem "Lolli"-Test unterziehen. Von dieser Verpflichtung sind vollständig geimpfte und genesene Personen ausgenommen. An den weiterführenden Schulen muss ab dem 20. September 2021 zudem eine zusätzliche wöchentliche Testung stattfinden. Die dritte Testung an den weiterführenden Schulen gewährleistest eine zusätzliche Sicherheit bei der Kontrolle des Infektionsgeschehens und trägt darüber hinaus dem Umstand Rechnung, dass Schüler*innen ab 16 Jahren nach der aktuellen Coronaschutzverordnung außerhalb der Schule mit einem schulischen Testnachweis von sonstigen Testpflichten befreit sind.

Um Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, werden die Gruppenzusam-mensetzungen im Unterricht und in der Betreuung weiterhin stetig dokumentiert. Um die Fol-gen eines Infektionseintrages zu minimieren, sind soweit wie möglich feste Lerngruppen und Platzverteilungen sicherzustellen.

Mit diesen Maßnahmen ist es möglich, dass der Unterricht wieder im Klassenverband und in der vollen Klassenstärke stattfinden und auch eine Mischung von Schüler*innengruppen z.B. im Bereich der Fremdsprachen, im Wahlpflichtbereich, im Religionsunterricht oder mit der Aufteilung in E- und G-Kurse vorgenommen werden kann.

Ausnahmen von der Maskenpflicht entnehmen Sie bitte der Antwort zur folgenden Frage.

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht an Schulen?

Die Pflicht zum Tragen einer Maske im Innenbereich der Schulen gilt nicht:

  • für Personen die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.
  • in Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist oder die Aufnahme der Nahrung auf den festen Plätzen im Klassenraum oder innerhalb derselben Bezugsgruppen in anderen Räumen, insbesondere in Schulmensen, erfolgt.
  • während der Sportausübung, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist, und bei anderen Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches).
  • wenn die verantwortliche Lehr- oder Betreuungskraft ausnahmsweise entscheidet, dass das Tragen einer Maske in Innenbereichen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist, sowie im Rahmen von Betreuungsangeboten mit wenigen Personen in ausreichend großen Räumlichkeiten; in diesen Fällen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet werden.
  • bei Prüfungen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet ist.
  • für Kinder unter sechs Jahren im Fall des § 36 Absatz 2 des Schulgesetzes NRW.
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.
  • wenn sich nur Beschäftigte (Lehr- und Betreuungskräfte, Reinigungs- und Hauswirtschaftskräftekräfte, Handwerkerinnen und Handwerker und so weiter) in einem Raum befinden und der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird oder ausschließlich immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder an festen Arbeitsplätzen oder in festen Teams ausschließlich immunisierte oder getestete Beschäftigte zusammentreffen, sofern nicht aus Gründen des Arbeitsschutzes (zum Beispiel wegen Tätigkeiten mit hohem Aerosolausstoß) das Tragen von Masken geboten ist.
  • bei der Alleinnutzung eines geschlossenen Raumes durch eine Person.

Wer beschafft die Masken für Schüler*innen?

Die Eltern bzw. Schüler*innen sind für die Beschaffung eigener Masken verantwortlich.

Welche Tests werden genutzt?

An allen Grund- und Förderschulen sowie an den Schulen mit Primarstufe kommen alters- und zielgruppengerechtere Testverfahren zum Einsatz. Die sogenannten "Lolli"-Tests basieren auf der PCR-Methode und identifizieren Infektionen auch bei niedriger Viruslast. Die Kinder werden dazu in Pools eingeteilt. Die Pooltestung findet anonymisiert statt.

Einen kindgerechten Erklärfilm sowie informatives Begleitmaterial finden Interessierte hier auf der Seite des Schulministeriums

Die Auswertung der Tests erfolgt über besonders leistungsfähige Labordienste. Im Interesse einer gleichmäßigen Auslastung der Labore und mit dem Ziel, die Anpassungen so gering wie möglich zu halten, wird es bei den vier Pool-Testtagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bleiben, wobei an jedem Tag die Hälfte der in der Schule anwesenden Schüler*innen am Pool-Test teilnehmen.

An allen anderen Schulen werden weiterhin Corona-Schnelltests genutzt.

Gelten Ausnahmen von der Testpflicht?

Von der Testpflicht ausgenommen sind Personen, die über eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung verfügen. Der Nachweis einer Immunisierung steht dem Nachweis eines negativen Testergebnisses dabei unter den Voraussetzungen von § 1 Absatz 3, § 2 Nummer 1 bis 5, § 3 und § 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 gleich.

Mehr zu den Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Wo werden die Selbsttests für Schüler*innen durchgeführt?

Die Durchführung der Selbsttests findet für alle Schüler*innen in der Schule statt. Alternativ ist eine höchstens 48 Stunden zurückliegende negative Testung durch eine Teststelle (Bürgertest) nachzuweisen

Was passiert bei einem Positivergebnis der Lolli-Testung

Schüler*innen, die einem Pool mit einem positiven Testergebnis angehören, gelten als Corona-Verdachtsfälle und müssen sich in häusliche Isolation begeben. Die Rückkehr in den Präsenzunterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test bei der Nachtestung zur Pool-Auflösung oder vom Hausarzt möglich. Im Falle eines positiven PCR-Tests gelten die Quarantänevorschriften, auch für die Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen.

Im Fall eines positiven Tests eines Pools erfolgt bis spätestens 6 Uhr des Folgetages eine Benachrichtigung durch das Labor an die Schule und anschließend von der Schule an die Eltern.

Am nächsten Morgen entnehmen die Eltern zu Hause eine erneute "Lolli"-Probe und bringen diese in die Schule, von wo die Einzelproben abgeholt und an das kooperierende Labor gebracht werden. Hierzu erhält jedes Kind von der Schule zunächst je zwei "Lollis"-Tests als Reserve für zu Hause.

Wie ist mit einem positiven Testergebnis des Selbsttests umzugehen?

Positiv getestete Personen müssen sich in einem Testzentrum oder bei der*dem Hausärztin*Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen. Erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses ist die Teilnahme am Schulbetrieb wieder möglich. Zudem ist eine Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt erforderlich.

Soweit nötig, gewährleistet die Schule eine Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schüler*innen, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.

Wer muss in Quarantäne?

In NRW müssen aufgrund eines aktuellen Erlasses nur noch einzelne, nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Schüler*innen in Quarantäne. Weitere Kinder einer Klasse, eines Kurses oder einer Gruppe sollen in der Regel nicht in Quarantäne. Dafür müssen jedoch die allgemeinen Hygieneregeln und -maßnahmen inklusive des korrekten Lüftens, der Einhaltung der Maskenpflicht und regelmäßige Testungen eingehalten werden. Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung bereits ausgenommen.

Eine individuelle Kontaktpersonennachverfolgung ist dann erforderlich, wenn es Hinweise gibt, dass die allgemeinen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten wurden oder anderweitige Anhaltspunkte vorliegen, die weiterführende Maßnahmen aus Sicht der zuständigen Behörde notwendig machen, beispielsweise bei Ausbruchsgeschehen. Schüler*innen, für die als direkte Kontaktpersonen Quarantänen angeordnet werden – was auf so wenige Schüler*innen wie nötig begrenzt werden soll – können die Quarantäne vorzeitig beenden, um sofort wieder am Unterricht teilnehmen zu können: Bei einem PCR-Test darf die Probenentnahme frühestens am fünften Tag und bei einem qualitativ hochwertigen Antigen-Schnelltest aus der Liste des Paul-Ehrlich-Instituts frühestens am siebten Tag erfolgen. Diese Regelung gilt nicht für Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal, für die die Regelungen der CoronaTestQuarantäneVO gelten.

Weitere Informationen zu den allgemeinen Quarantäneregelungen, auch für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen

Was passiert wenn Schüler*innen an den Coronatests nicht teilnehmen?

Personen, die nicht getestet sind, werden durch die Schulleitung vom Schulbetrieb ausgeschlossen. Nicht getestete Schüler*innen haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.

Finden die Angebote des Offenen Ganztages statt?

Im Schulbetrieb in vollständiger Präsenz finden die Angebote des Offenen Ganztages unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang statt. Von der regelmäßigen Teilnahme an den Angeboten soll nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden.

Die Zusammensetzung der Betreuungsgruppen kann jahrgangsübergreifend erfolgen. Um mögliche Infektionsketten zurückverfolgen zu können, werden die Gruppenzusammensetzungen weiterhin regelmäßig dokumentiert.

Auch im Rahmen der Betreuungsangebote gilt die Maskenpflicht.

Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.

Wird die Notbetreuung aufrechterhalten?

Da die Rückkehr zum Präsenzbetrieb eine vollständige Beschulung aller Schüler*innen ermöglicht, wird das Angebot der Notbetreuung bzw. pädagogischen Betreuung nicht fortgeführt.

Welche Regelungen gelten für Berufskollegs?

In allen Jahrgangsstufen und Bildungsgängen wird der Unterricht unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Coronabetreuungsverordnung in Präsenzform aufgenommen. Bei besonderen organisatorischen Gegebenheiten und pädagogischen Bedarfslagen kann die Schulleitung hier allerdings abweichende Einzelfallregelungen treffen.

Kann die Mittagsessensverpflegung in den Schulmensen stattfinden?

Der Betrieb der Schulmensen ist an allen Schulen möglich. Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros zur Versorgung derjenigen, die sich am Schulstandort aufhalten, können ebenfalls stattfinden. Die Infektionsschutz- und Hygienevorschriften sind dabei einzuhalten.

Welche Hygienemaßnahmen gelten im Schülerverkehr?

Im ÖPNV und bei der Schüler*innenbeförderung ist das Tragen einerAtemschutzmaske im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) verpflichtend. Als Atemschutzmasken gelten FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (beispielsweise des Standards KN95/N95). OP-Masken sind nicht ausreichend.

Analog zur bekannten Abstandsregelung sollte bei der Nutzung von Schulbussen auch möglichst 1,5 Meter Abstand eingehalten werden. Zudem gelten die üblichen Hygieneregeln. Wo möglich, sollen Schüler*innen den Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen.

Wie viel Abstand muss beim Transport der Schüler*innen eingehalten werden?

Analog zur bekannten Abstandsregelung sollten auch beim Transport möglichst 1,5 Meter Abstand eingehalten werden.

Das Tragen einer Atemschutzmaske im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ist im ÖPNV und bei der Schüler*innenbeförderung verpflichtend. Als Atemschutzmasken gelten FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (beispielsweise des Standards KN95/N95). OP-Masken sind nicht ausreichend.

Dürfen kranke Kinder/Betreuende/Lehrende in die Schule kommen?

Kranke Kinder, Erzieher*innen sowie Lehrende müssen unbedingt zu Hause bleiben, auch bei leichteren Erkältungssymptomen ohne Fieber. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion zählen. Schüler*innen mit einer Schnupfen-Symptomatik sollten zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden.

Werden die Klassenräume gelüftet?

Ja. Eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume wird sichergestellt. Diese muss unter Berücksichtigung möglicher Unfallgefahren erfolgen. Räume, in denen die Belüftung nicht möglich ist, sind für den Unterricht nicht zugelassen.

Richtiges Lüften heißt nicht, dass die Fenster dauerhaft geöffnet bleiben sollten. Für effektives Lüften und den Luftaustausch ist der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen sehr wichtig. Räume sollten nicht auskühlen, da ansonsten der Luftaustausch nicht in gewünschtem Maße erfolgen kann.

Wichtig ist, die verbrauchte und abgestandene Luft durch möglichst viel Frischluft zu tauschen. Um das zu erreichen, ist das sogenannte Stoßlüften einen Möglichkeit. Dafür wird das Fenster komplett geöffnet. Querlüften ist ebenfalls möglich. Dafür werden an verschiedenen Punkten im Raum Fenster geöffnet. In Schulen wird empfohlen, alle 20 Minuten für fünf Minuten zu lüften.

Werden Räume fremdbelüftet, etwa durch eine Klimaanlage, ist von einem ausreichenden Luftwechsel auszugehen, sodass keine weiteren Maßnahmen nötig sind.

Die Intensität der Lüftung und die Lüftungsintervalle sind der Anzahl der regelmäßig im Raum anwesenden Personen sowie den von ihnen ausgeübten Tätigkeiten, zum Beispiel sportliche Betätigung, Singen oder Musizieren mit erhöhtem Aerosolausstoß, anzupassen.

Müssen die Räume oder Oberflächen in den Schulen desinfiziert werden?

Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird in der jetzigen Coronavirus-Pandemie nicht empfohlen. Die Oberflächenreinigung erfolgt in Essener Schulen täglich mit einer Alkohollösung, welche auch in der jetzigen Situation ausreichend ist. Alle vom NRW-Schulministerium geforderten Maßnahmen werden an Essener Schulen eingehalten.

Sind gehäufte Reinigungszyklen erforderlich?

Eine Reinigung erfolgt täglich nach Ende des Schulbetriebes. Besondere Maßnahmen sind dabei nicht zu ergreifen. Besonders wichtig ist eine tägliche Reinigung der Handkontaktflächen wie Türklinken, Tische, Stuhlrücklehnen, Lichtschalter, WC-Anlagen etc. Auch die Fußböden an Essener Schulen werden täglich gereinigt.

Ist Händedesinfektionsmittel in Schulen erforderlich?

Nein. Laut RKI stellt die konsequente Umsetzung des Händewaschens mit Wasser und Seife eine wirksame Maßnahme gegen die Übertragung von Krankheitserregern außerhalb von medizinischen Einrichtungen dar. In den Räumen, in denen es jedoch keine Gelegenheit zum Händewaschen gibt, wird alternativ Händedesinfektionsmittel bereitgestellt.

Sind Wasser und Seife ausreichend, um Viren zu beseitigen?

Ja. Außerhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens bedarf es keiner zusätzlichen Desinfektion. Händewaschen und -desinfektion zusammen wären sogar schädlich für die Haut und ist deshalb nicht empfehlenswert. Die Schulhausmeister*innen kontrollieren den Bestand an Einmalhandtüchern und Seife stetig und füllen bei Bedarf auf. Die Stadt Essen hat für Interessierte ein Video zum richtigen Händewaschen erstellt.

Muss in jedem (Klassen-)Zimmer ein Waschbecken vorhanden sein?

Nein. Wenn Waschbecken in den (Klassen-)Zimmern vorhanden sind, sollen sie als Handwaschbecken genutzt und entsprechend Flüssigseife und Einmal-Handtücher zur Verfügung gestellt werden. Dies fördert die Möglichkeit, das Händewaschen zu beaufsichtigen. Lehrende oder Erzieherinnen und Erzieher sollen darauf achten, dass die Schüler*innen die Hände regelmäßig nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung waschen – beispielsweise nach dem Naseputzen oder vor der Einnahme von Mahlzeiten.

Muss an den Waschbecken warmes Wasser zur Verfügung stehen?

Nein. Die Temperatur des Wassers spielt gegen das Coronavirus keine Rolle.

Welche Handtücher müssen benutzt werden?

Die Verwendung von Papier-Einmalhandtüchern wird empfohlen und ist zu bevorzugen. Alternativ können Mehrweghandtücher verwendet werden, wenn diese personalisiert sind und regelmäßig gewaschen werden. In diesem Fall muss sichergestellt werden, dass diese Handtücher ausschließlich von der jeweiligen Person verwendet werden.

Wie werden an den Schulen Materialengpässe bei Hygienematerial und Schutzausrüstung vermieden?

Das Ministerium für Schule und Bildung hat Unterstützung für Schulträger und Schulen bei Materialengpässen mit gesicherten Bezugsquellen zugesagt. Damit soll die Einhaltung der Anforderungen des Infektionsschutzes sowie der notwendigen Hygienemaßnahmen bei der schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs sichergestellt werden. Das Land gibt damit eine Garantie, dass die Schulen und Schulträger, bei denen entsprechende Materialien noch nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, versorgt werden können.

Die Stadt Essen koordiniert über den Fachbereich Schule die Bedarfe an den Essener Schulen.

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