Coronavirus: FAQ zum Schulbetrieb

Entsprechend des sich dynamisch verändernden Infektionsgeschehens in Zusammenhang mit dem Coronavirus, macht das Land Nordrhein-Westfalen Vorgaben für den Betrieb von Schulen. Die aktuell geltenden Regelungen finden Interessierte im Detail in der bis 7. Februar geltenden Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) und in der zugehörigen Anlage. In Essen werden die Maßnahmen und der Betrieb in Schulen und Kitas auch unter Berücksichtigung der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten bestmöglich umgesetzt.

Alle Schüler*innen nehmen unter Einhaltung der Vorgaben an die Hygiene und den Infektionsschutz regulär am Präsenzunterricht teil: in allen Fächern nach Stundentafel und in vollem Umfang. Für den Besuch der Schule ist weiterhin ein negatives Testergebnis nötig, jedoch nicht für immunisierte Personen. An allen Grund- und Förderschulen sowie an den Schulen mit Primarstufe werden PCR-basierte "Lolli-Tests" und an den übrigen Schulen Antigen-Selbsttests genutzt.

Die Stadt Essen hat alles Wissenswerte zum Schulbetrieb hier zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen

(Stand: 13.01.2022)

Welche Hygienevorgaben gelten?

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens gilt ab 2. Dezember erneut grundsätzlich eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) für alle Personen im Schulgebäude und anderen vom Schulträger zugelassenen, der außerschulischen Nutzung dienenden Innenräumen. Zudem gelten die Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Personen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten, sind von der Teilnahme am Unterricht sowie allen anderen schulischen und außerschulischen Nutzungen in Schulgebäuden ausgeschlossen und dürfen das Schulgebäude, außer in Notfällen, nicht betreten. Bei Zuwiderhandlungen fordert die Schulleitung oder jeweils verantwortliche Person zum Verlassen des Schulgebäudes auf.

Testpflicht

Zudem finden in weiterführenden Schulen Testungen dreimal wöchentlich mit Antigen-Selbsttest statt und in der Primarstufe der Grund- und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufen zweimal wöchentlich mit Lolli-Tests. Immunisierte Personen, also Geimpfte und Genesene, müssen nicht getestet werden.

Um Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, werden die Gruppenzusammensetzungen im Unterricht und in der Betreuung weiterhin stetig dokumentiert. Um die Folgen eines Infektionseintrages zu minimieren, sind soweit wie möglich feste Lerngruppen und Platzverteilungen sicherzustellen.

Mit diesen Maßnahmen ist es möglich, dass der Unterricht wieder im Klassenverband und in der vollen Klassenstärke stattfinden und auch eine Mischung von Schüler*innengruppen z.B. im Bereich der Fremdsprachen, im Wahlpflichtbereich, im Religionsunterricht oder mit der Aufteilung in E- und G-Kurse vorgenommen werden kann.

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht an Schulen?

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens gilt grundsätzlich eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) für alle Personen im Schulgebäude und anderen vom Schulträger zugelassenen, der außerschulischen Nutzung dienenden Innenräumen.

Die Maskenpflicht gilt nicht:

  • für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Nachweis durch ärztliches Zeugnis)
  • soweit Schüler*innen bis zur Klasse 8 und insbesondere in der Primarstufe aufgrund der Passform keine medizinische Gesichtsmaske tragen können; in diesen Fällen ist ersatzweise eine Alltagsmaske (textile Mundbedeckung) zu tragen
  • für Schüler*innen während der Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken, wobei ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist
  • für immunisierte Lehr- und Betreuungskräfte sowie sonstiges Personal im Unterrichtsraum sowie bei Konferenzen und Besprechungen, wenn 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen eingehalten wird
  • während der Sportausübung, soweit dies dafür erforderlich ist
  • bei anderen Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches)
  • wenn die verantwortliche Lehr- oder Betreuungskraft ausnahmsweise festgestellt hat, dass das Tragen einer Maske im Innenbereich zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist sowie im Rahmen von Betreuungsangebote mit wenigen Personen in ausreichend großen Räumlichkeiten
  • bei Prüfungen für Schüler*innen, wenn der Mindestabstand gewährleistet ist
  • für Kinder unter sechs Jahren im Fall des §36 Absatz 2 Schulgesetz NRW
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen
  • wenn sich nur immunisierte Beschäftigte in einem Raum befinden und der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird
  • bei der Alleinnutzung eines geschlossenen Raumes durch eine Person

Personen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten, sind von der Teilnahme am Unterricht sowie allen anderen schulischen und außerschulischen Nutzungen in Schulgebäuden ausgeschlossen und dürfen das Schulgebäude, außer in Notfällen, nicht betreten. Bei Zuwiderhandlungen fordert die Schulleitung oder jeweils verantwortliche Person zum Verlassen des Schulgebäudes auf.

Wer beschafft die Masken für Schüler*innen?

Die Eltern bzw. Schüler*innen sind für die Beschaffung eigener Masken verantwortlich.

Welche Tests werden genutzt?

An allen Grund- und Förderschulen sowie an den Schulen mit Primarstufe kommen alters- und zielgruppengerechtere Testverfahren zum Einsatz. Die sogenannten "Lolli"-Tests basieren auf der PCR-Methode und identifizieren Infektionen auch bei niedriger Viruslast. Die Kinder werden dazu in Pools eingeteilt. Die Pooltestung findet anonymisiert statt.

Einen kindgerechten Erklärfilm sowie informatives Begleitmaterial finden Interessierte hier auf der Seite des Schulministeriums

Die Auswertung der Tests erfolgt über besonders leistungsfähige Labordienste. Im Interesse einer gleichmäßigen Auslastung der Labore und mit dem Ziel, die Anpassungen so gering wie möglich zu halten, wird es bei den vier Pool-Testtagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bleiben, wobei an jedem Tag die Hälfte der in der Schule anwesenden Schüler*innen am Pool-Test teilnehmen.

An allen anderen Schulen werden weiterhin Corona-Schnelltests genutzt.

Gelten Ausnahmen von der Testpflicht?

Von der Testpflicht ausgenommen sind Personen, die über eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung verfügen. Der Nachweis einer Immunisierung steht dem Nachweis eines negativen Testergebnisses dabei unter den Voraussetzungen von § 1 Absatz 3, § 2 Nummer 1 bis 5, § 3 und § 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 gleich.

Mehr zu den Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Wo werden die Selbsttests für Schüler*innen durchgeführt?

Die Durchführung der Selbsttests findet für alle Schüler*innen in der Schule statt. Alternativ ist eine höchstens 48 Stunden zurückliegende negative Testung durch eine Teststelle (Bürgertest) nachzuweisen

Was passiert bei einem Positivergebnis der Lolli-Testung

Schüler*innen, die einem Pool mit einem positiven Testergebnis angehören, gelten als Corona-Verdachtsfälle und müssen sich in häusliche Isolation begeben. Die Rückkehr in den Präsenzunterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test bei der Nachtestung zur Pool-Auflösung oder vom Hausarzt möglich. Im Falle eines positiven PCR-Tests gelten die Quarantänevorschriften, auch für die Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen.

Im Fall eines positiven Tests eines Pools erfolgt bis spätestens 6 Uhr des Folgetages eine Benachrichtigung durch das Labor an die Schule und anschließend von der Schule an die Eltern.

Am nächsten Morgen entnehmen die Eltern zu Hause eine erneute "Lolli"-Probe und bringen diese in die Schule, von wo die Einzelproben abgeholt und an das kooperierende Labor gebracht werden. Hierzu erhält jedes Kind von der Schule zunächst je zwei "Lollis"-Tests als Reserve für zu Hause.

Wie ist mit einem positiven Testergebnis des Selbsttests umzugehen?

Positiv getestete Personen müssen sich in einem Testzentrum oder bei der*dem Hausärztin*Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen. Erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses ist die Teilnahme am Schulbetrieb wieder möglich. Zudem ist eine Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt erforderlich.

Soweit nötig, gewährleistet die Schule eine Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schüler*innen, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.

Wer muss in Quarantäne?

Die Maskenpflicht am Sitzplatz wurde am 2. Dezember wieder eingeführt. Mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz bleiben zugleich die behördlichen Anordnungen von Quarantänemaßnahmen auf ein unbedingt erforderliches Maß beschränkt. Sofern nicht außergewöhnliche Umstände (z.B. Ausbrüche oder Auftreten von neuen Virus-Varianten) vorliegen, wird sich die Anordnung von Quarantäne also wieder nur auf die infizierte Person beziehen.

Schüler*innen, die sich als enge Kontaktpersonen in Quarantäne (regulär 10 Tage) befinden, können diese bereits am fünften Tag durch einen negativen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest (Probenentnahme frühestens am fünften Tag) vorzeitig beenden und dann sofort wieder am Unterricht teilnehmen. Ist die Kontaktperson geboostert, geimpft genesen, frisch genesen (innerhalb der letzten 3 Monate) oder frisch geimpft (letzte Impfung innerhalb der letzten 3 Monate), so ist keine Quarantäne notwendig. Diese Regelung gilt nicht für Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal, für die die Regelungen der CoronaTestQuarantäneVO gelten.

Weitere Informationen zu den allgemeinen Quarantäneregelungen, auch für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen

Was passiert wenn Schüler*innen an den Coronatests nicht teilnehmen?

Personen, die nicht getestet sind, werden durch die Schulleitung vom Schulbetrieb ausgeschlossen. Nicht getestete Schüler*innen haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.

Finden die Angebote des Offenen Ganztages statt?

Im Schulbetrieb in vollständiger Präsenz finden die Angebote des Offenen Ganztages unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang statt. Von der regelmäßigen Teilnahme an den Angeboten soll nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden.

Die Zusammensetzung der Betreuungsgruppen kann jahrgangsübergreifend erfolgen. Um mögliche Infektionsketten zurückverfolgen zu können, werden die Gruppenzusammensetzungen weiterhin regelmäßig dokumentiert.

Auch im Rahmen der Betreuungsangebote gilt die Maskenpflicht.

Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.

Welche Regelungen gelten für Berufskollegs?

In allen Jahrgangsstufen und Bildungsgängen wird der Unterricht unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Coronabetreuungsverordnung in Präsenzform aufgenommen. Bei besonderen organisatorischen Gegebenheiten und pädagogischen Bedarfslagen kann die Schulleitung hier allerdings abweichende Einzelfallregelungen treffen.

An den Berufskollegs hat sich durch Impfangebote vor Ort, zudem für Auszubildende in den Betrieben sowie durch fortlaufende Testungen und geänderte Quarantäneregeln die Lage für die im Herbst anstehenden Berufsabschlussprüfungen gegenüber der für die letzten Prüfungen erheblich verändert. Die Vorgabe, drei Wochen vor den Prüfungsterminen den Unterricht statt in Präsenz in Distanz zu erteilen gilt daher nicht weiter.

Kann die Mittagsessensverpflegung in den Schulmensen stattfinden?

Der Betrieb der Schulmensen ist an allen Schulen möglich. Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros zur Versorgung derjenigen, die sich am Schulstandort aufhalten, können ebenfalls stattfinden. Die Infektionsschutz- und Hygienevorschriften sind dabei einzuhalten.

Welche Hygienemaßnahmen gelten im Schülerverkehr?

Im ÖPNV und bei der Schüler*innenbeförderung ist das Tragen einer Atemschutzmaske im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) verpflichtend. Als Atemschutzmasken gelten FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (beispielsweise des Standards KN95/N95). OP-Masken sind nicht ausreichend.

Analog zur bekannten Abstandsregelung sollte bei der Nutzung von Schulbussen auch möglichst 1,5 Meter Abstand eingehalten werden. Zudem gelten die üblichen Hygieneregeln. Wo möglich, sollen Schüler*innen den Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen.

Wie viel Abstand muss beim Transport der Schüler*innen eingehalten werden?

Analog zur bekannten Abstandsregelung sollten auch beim Transport möglichst 1,5 Meter Abstand eingehalten werden.

Das Tragen einer Atemschutzmaske im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ist im ÖPNV und bei der Schüler*innenbeförderung verpflichtend. Als Atemschutzmasken gelten FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (beispielsweise des Standards KN95/N95). OP-Masken sind nicht ausreichend.

Dürfen kranke Kinder/Betreuende/Lehrende in die Schule kommen?

Kranke Kinder, Erzieher*innen sowie Lehrende müssen unbedingt zu Hause bleiben, auch bei leichteren Erkältungssymptomen ohne Fieber. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion zählen. Schüler*innen mit einer Schnupfen-Symptomatik sollten zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden.

Werden die Klassenräume gelüftet?

Ja. Eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume wird sichergestellt. Diese muss unter Berücksichtigung möglicher Unfallgefahren erfolgen. Räume, in denen die Belüftung nicht möglich ist, sind für den Unterricht nicht zugelassen.

Richtiges Lüften heißt nicht, dass die Fenster dauerhaft geöffnet bleiben sollten. Für effektives Lüften und den Luftaustausch ist der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen sehr wichtig. Räume sollten nicht auskühlen, da ansonsten der Luftaustausch nicht in gewünschtem Maße erfolgen kann.

Wichtig ist, die verbrauchte und abgestandene Luft durch möglichst viel Frischluft zu tauschen. Um das zu erreichen, ist das sogenannte Stoßlüften einen Möglichkeit. Dafür wird das Fenster komplett geöffnet. Querlüften ist ebenfalls möglich. Dafür werden an verschiedenen Punkten im Raum Fenster geöffnet. In Schulen wird empfohlen, alle 20 Minuten für fünf Minuten zu lüften.

Werden Räume fremdbelüftet, etwa durch eine Klimaanlage, ist von einem ausreichenden Luftwechsel auszugehen, sodass keine weiteren Maßnahmen nötig sind.

Die Intensität der Lüftung und die Lüftungsintervalle sind der Anzahl der regelmäßig im Raum anwesenden Personen sowie den von ihnen ausgeübten Tätigkeiten, zum Beispiel sportliche Betätigung, Singen oder Musizieren mit erhöhtem Aerosolausstoß, anzupassen.

Müssen die Räume oder Oberflächen in den Schulen desinfiziert werden?

Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird in der jetzigen Coronavirus-Pandemie nicht empfohlen. Die Oberflächenreinigung erfolgt in Essener Schulen täglich mit einer Alkohollösung, welche auch in der jetzigen Situation ausreichend ist. Alle vom NRW-Schulministerium geforderten Maßnahmen werden an Essener Schulen eingehalten.

Sind gehäufte Reinigungszyklen erforderlich?

Eine Reinigung erfolgt täglich nach Ende des Schulbetriebes. Besondere Maßnahmen sind dabei nicht zu ergreifen. Besonders wichtig ist eine tägliche Reinigung der Handkontaktflächen wie Türklinken, Tische, Stuhlrücklehnen, Lichtschalter, WC-Anlagen etc. Auch die Fußböden an Essener Schulen werden täglich gereinigt.

Ist Händedesinfektionsmittel in Schulen erforderlich?

Nein. Laut RKI stellt die konsequente Umsetzung des Händewaschens mit Wasser und Seife eine wirksame Maßnahme gegen die Übertragung von Krankheitserregern außerhalb von medizinischen Einrichtungen dar. In den Räumen, in denen es jedoch keine Gelegenheit zum Händewaschen gibt, wird alternativ Händedesinfektionsmittel bereitgestellt.

Sind Wasser und Seife ausreichend, um Viren zu beseitigen?

Ja. Außerhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens bedarf es keiner zusätzlichen Desinfektion. Händewaschen und -desinfektion zusammen wären sogar schädlich für die Haut und ist deshalb nicht empfehlenswert. Die Schulhausmeister*innen kontrollieren den Bestand an Einmalhandtüchern und Seife stetig und füllen bei Bedarf auf. Die Stadt Essen hat für Interessierte ein Video zum richtigen Händewaschen erstellt.

Muss in jedem (Klassen-)Zimmer ein Waschbecken vorhanden sein?

Nein. Wenn Waschbecken in den (Klassen-)Zimmern vorhanden sind, sollen sie als Handwaschbecken genutzt und entsprechend Flüssigseife und Einmal-Handtücher zur Verfügung gestellt werden. Dies fördert die Möglichkeit, das Händewaschen zu beaufsichtigen. Lehrende oder Erzieherinnen und Erzieher sollen darauf achten, dass die Schüler*innen die Hände regelmäßig nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung waschen – beispielsweise nach dem Naseputzen oder vor der Einnahme von Mahlzeiten.

Muss an den Waschbecken warmes Wasser zur Verfügung stehen?

Nein. Die Temperatur des Wassers spielt gegen das Coronavirus keine Rolle.

Welche Handtücher müssen benutzt werden?

Die Verwendung von Papier-Einmalhandtüchern wird empfohlen und ist zu bevorzugen. Alternativ können Mehrweghandtücher verwendet werden, wenn diese personalisiert sind und regelmäßig gewaschen werden. In diesem Fall muss sichergestellt werden, dass diese Handtücher ausschließlich von der jeweiligen Person verwendet werden.

Wie werden an den Schulen Materialengpässe bei Hygienematerial und Schutzausrüstung vermieden?

Das Ministerium für Schule und Bildung hat Unterstützung für Schulträger und Schulen bei Materialengpässen mit gesicherten Bezugsquellen zugesagt. Damit soll die Einhaltung der Anforderungen des Infektionsschutzes sowie der notwendigen Hygienemaßnahmen bei der schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs sichergestellt werden. Das Land gibt damit eine Garantie, dass die Schulen und Schulträger, bei denen entsprechende Materialien noch nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, versorgt werden können.

Die Stadt Essen koordiniert über den Fachbereich Schule die Bedarfe an den Essener Schulen.

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