Coronavirus: FAQ zum Schulbetrieb

Entsprechend des sich dynamisch verändernden Infektionsgeschehens in Zusammenhang mit dem Coronavirus, macht das Land Nordrhein-Westfalen Vorgaben für den Betrieb von Schulen. Die aktuell geltenden Regelungen finden Interessierte im Detail in der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO), die bis vorerst 18. Juni gilt, bzw. in der ab 21. Juni und bis 16. Juli geltenden Coronabetreuungsverordnung, und in der zugehörigen Anlage. In Essen werden die Maßnahmen und der Betrieb in Schulen und Kitas auch unter Berücksichtigung der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten bestmöglich umgesetzt.

Seit 31. Mai findet wieder voller Präsenzunterricht für Schüler*innen aller Schulformen statt. Für den Besuch der Schule sind pro Woche zwei Coronatests bzw. negative Testergebnisse verpflichtend. An allen Grund- und Förderschulen sowie an den Schulen mit Primarstufe werden seit 10. Mai dazu alters- und zielgruppengerechtere "Lolli"-Tests und an den übrigen Schulen Selbsttest genutzt. Die Maskenpflicht gilt weiterhin in Schulgebäuden.

Die Stadt Essen hat alles Wissenswerte zum Schulbetrieb hier zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen

(Stand: 17.06.2021)

Welche Hygienevorgaben gelten?

Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände besteht für alle Schüler*innen und Lehrenden die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske). Die Maskenpflicht gilt auch an den festen Sitzplätzen und im Unterricht. Sollte die medizinische Gesichtsmaske nicht passen, können Schüler*innen bis zur Klasse 8 eine Alltagsmaske tragen. Wer der Maskenpflicht nicht nachkommt, kann durch die Schulleitung von der schulischen Nutzung ausgeschlossen werden.

Zudem müssen sich alle Schüler*innen sowie alle an der Schule beschäftigten Personen zwei Mal pro Woche einem Antigen-Schnelltest bzw. die Schüler*innen an den Grundschulen, Förderschulen und einem Teil der Schulen mit Primarstufe einem "Lolli"-Test unterziehen.

Mit diesen Maßnahmen ist es möglich, dass der Unterricht wieder im Klassenverband und in der vollen Klassenstärke stattfinden und auch eine Mischung von Schüler*innengruppen z.B. im Bereich der Fremdsprachen, im Wahlpflichtbereich, im Religionsunterricht oder bei der Aufteilung in E- und G-Kurse vorgenommen werden kann.

Um Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, werden die Gruppenzusammensetzungen im Unterricht und in der Betreuung stetig dokumentiert.

Welche Tests werden genutzt?

An allen Grund- und Förderschulen sowie an den Schulen mit Primarstufe kommen alters- und zielgruppengerechtere Testverfahren zum Einsatz. Die sogenannten "Lolli"-Tests basieren auf der PCR-Methode und identifizieren Infektionen auch bei niedriger Viruslast. Die Kinder werden dazu in Pools eingeteilt. Die Pooltestung findet anonymisiert statt.

Einen kindgerechten Erklärfilm sowie informatives Begleitmaterial finden Interessierte hier auf der Seite des Schulministeriums

Die Auswertung der Tests erfolgt über besonders leistungsfähige Labordienste. Im Interesse einer gleichmäßigen Auslastung der Labore und mit dem Ziel, die Anpassungen so gering wie möglich zu halten, wird es bei den vier Pool-Testtagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bleiben, wobei an jedem Tag die Hälfte der in der Schule anwesenden Schü-ler*innen am Pool-Test teilnehmen.

An allen anderen Schulen werden weiterhin Corona-Schnelltests genutzt.

Gelten Ausnahmen von der Testpflicht?

Von der Testpflicht ausgenommen sind Personen, die über eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung verfügen. Der Nachweis einer Immunisierung steht dem Nachweis eines negativen Testergebnisses dabei unter den Voraussetzungen von § 1 Absatz 3, § 2 Nummer 1 bis 5, § 3 und § 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 gleich.

Mehr zu den Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt auch für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Auch nicht getestete Schüler*innen dürfen wegen der besonderen Bedeutung an den Prüfungen teilnehmen. Diese werden räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schüler*innen durchgeführt.

Was passiert bei einem Positivergebnis der Lolli-Testung

Schüler*innen, die einem Pool mit einem positiven Testergebnis angehören, gelten als Corona-Verdachtsfälle und müssen sich in häusliche Isolation begeben. Die Rückkehr in den Präsenzunterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test bei der Nachtestung zur Pool-Auflösung oder vom Hausarzt möglich. Im Falle eines positiven PCR-Tests gelten die Quarantänevorschriften, auch für die Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen.

Im Fall eines positiven Tests eines Pools erfolgt bis spätestens 6 Uhr des Folgetages eine Benachrichtigung durch das Labor an die Schule und anschließend von der Schule an die Eltern.

Am nächsten Morgen entnehmen die Eltern zu Hause eine erneute "Lolli"-Probe und bringen diese in die Schule, von wo die Einzelproben abgeholt und an das kooperierende Labor gebracht werden. Hierzu erhält jedes Kind von der Schule zunächst je zwei "Lollis"-Tests als Reserve für zu Hause.

Wo werden die Selbsttests für Schüler*innen durchgeführt?

Die Durchführung der Selbsttests findet für alle Schüler*innen in der Schule statt. Alternativ ist eine höchstens 48 Stunden zurückliegende negative Testung durch eine Teststelle (Bürgertest) nachzuweisen

Wie ist mit einem positiven Testergebnis des Selbsttests umzugehen?

Positiv getestete Personen müssen sich in einem Testzentrum oder bei der*dem Hausärztin*Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen. Erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses ist die Teilnahme am Schulbetrieb wieder möglich. Zudem ist eine Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt erforderlich.

Soweit nötig, gewährleistet die Schule eine Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schüler*innen, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.

Was passiert wenn Schüler*innen an den Coronatests nicht teilnehmen?

Personen, die nicht getestet sind, werden durch die Schulleitung vom Schulbetrieb ausgeschlossen. Nicht getestete Schüler*innen haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.

Welche Regelungen gelten für Berufskollegs?

Auch an den Berufskollegs wird der Unterricht in Präsenzform in allen Jahrgangstufen und Bildungsgängen wieder aufgenommen. Bei besonderen organisatorischen Gegebenheiten und pädagogischen Bedarfslagen kann die Schulleitung jedoch auf der Grundlage eines Erlasses abweichende Einzelfallregelungen treffen.

Der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems der Berufsausbildung soll drei Wochen vor dem Prüfungstermin beendet und als Distanzunterricht weitergeführt werden. Sofern zur Leistungsbewertung schriftliche Arbeiten erforderlich sind, können diese in Präsenz unter Einhaltung des Infektionsschutzes stattfinden. Für alle anderen Abschlussklassen mit zentralen oder dezentralen Prüfungen kann von dieser Regelung ebenfalls Gebrauch gemacht werden. Diese Regelungen gelten auch für mündliche und praktische Prüfungen.

Finden die Angebote des Offenen Ganztages statt?

Die Angebote des Offenen Ganztages finden im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Kapazitäten unter strikter Beachtung der Hygienevorgaben wieder statt. Von der regelmäßigen Teilnahme an den Angeboten soll nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden. Die Einbeziehung externer Partner*innen und der Besuch außerschulischer Lernorte sind ebenfalls möglich und werden vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.

Die Zusammensetzung der Betreuungsgruppen (auch jahrgangsübergreifend) wird dokumentiert, um mögliche Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Auch im Rahmen der Betreuungsangebote. gilt die Maskenpflicht.

Kann die Mittagsessensverpflegung in den Schulmensen stattfinden?

Der Betrieb der Schulmensen ist an allen Schulen wieder möglich, ebenso wie Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister*innen, Kioske oder Bistros zur Versorgung derjenigen, die sich am Schulstandort aufhalten. Die Infektionsschutz- und Hygienevorschriften sind dabei einzuhalten.

Wird die Notbetreuung aufrechterhalten?

Da die Rückkehr zum Präsenzbetrieb eine vollständige Beschulung aller Schüler*innen ermöglicht, wird das Angebot der pädagogischen Betreuung eingestellt. Die Schüler*innen nehmen regulär am Präsenzunterricht sowie an den Ganztags- und Betreuungsangeboten teil.

Findet der Sportunterricht regulär statt?

Der Sportunterricht, einschließlich des Schwimmunterrichts, kann bei Beachtung der Hygienevor-gaben wieder in vollem Umfang erteilt werden. Allerdings findet dieser in der Regel im Freien statt. Nur zu Prüfungszwecken und bei widrigen Witterungsverhältnissen kann von dieser Regel abgewichen werden. Findet der Sportunterricht in Ausnahmefällen in Sporthallen statt, besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Intensive ausdauernde Belastungen in Sporthallen sind jedoch nicht erlaubt.

Beim Sportunterricht im Freien und beim Schwimmunterricht besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske.

Müssen Schüler*innen und/oder Lehrende eine Maske tragen?

Im Schulgebäude besteht für alle Schüler*innen und Lehrenden eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske). Das Tragen der Maske ist auch an den festen Sitzplätzen und im Unterricht verpflichtend.

Sollte die medizinische Gesichtsmaske nicht passen, können Schüler*innen bis zur Klasse 8 eine Alltagsmaske tragen. Personen, die der Verpflichtung zum Tragen der Maske nicht nachkommen, können durch die Schulleitung von der schulischen Nutzung ausgeschlossen werden.

Wer beschafft die Masken für Schüler*innen?

Die Eltern bzw. Schüler*innen sind für die Beschaffung eigener Masken verantwortlich.

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht an Schulen?

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske gilt nicht für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.

Die Maske kann zur Aufnahme von Speisen und Getränken abgenommen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist. Nutzt eine Person einen geschlossenen Raum alleine, gilt hier ebenfalls eine Ausnahme von der Maskenpflicht. Zudem kann die Lehrkraft entscheiden, dass das Tragen einer Maske in Innenräumen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist.

Welche Hygienemaßnahmen gelten im Schülerverkehr?

Im ÖPNV und bei der Schüler*innenbeförderung ist das Tragen einerAtemschutzmaske im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) verpflichtend. Als Atemschutzmasken gelten FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (beispielsweise des Standards KN95/N95). OP-Masken sind nicht ausreichend.

Analog zur bekannten Abstandsregelung sollte bei der Nutzung von Schulbussen auch möglichst 1,5 Meter Abstand eingehalten werden. Zudem gelten die üblichen Hygieneregeln. Wo möglich, sollen Schüler*innen den Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen.

Wie viel Abstand muss beim Transport der Schüler*innen eingehalten werden?

Analog zur bekannten Abstandsregelung sollten auch beim Transport möglichst 1,5 Meter Abstand eingehalten werden.

Das Tragen einer Atemschutzmaske im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ist im ÖPNV und bei der Schüler*innenbeförderung verpflichtend. Als Atemschutzmasken gelten FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (beispielsweise des Standards KN95/N95). OP-Masken sind nicht ausreichend.

Dürfen kranke Kinder/Betreuende/Lehrende in die Schule kommen?

Kranke Kinder, Erzieher*innen sowie Lehrende müssen unbedingt zu Hause bleiben, auch bei leichteren Erkältungssymptomen ohne Fieber. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion zählen. Schüler*innen mit einer Schnupfen-Symptomatik sollten zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden.

Wie wird die Rückverfolgbarkeit von Infektionsketten sichergestellt?

Um Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind möglichst konstante Gruppenzusammensetzungen der Schüler*innen im Unterricht erforderlich. Der Unterricht soll unter Einhaltung und Dokumentation einer festen Sitzordnung stattfinden.

Es ist möglich, dass die Kinder, die an den Betreuungsangeboten teilnehmen, durch die Teilnahme am Präsenzunterricht und an der Betreuung pro Tag zwei feste Bezugsgruppen haben.

Werden die Klassenräume gelüftet?

Ja. Eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume wird sichergestellt. Diese muss unter Berücksichtigung möglicher Unfallgefahren erfolgen. Räume, in denen die Belüftung nicht möglich ist, sind für den Unterricht nicht zugelassen.

Richtiges Lüften heißt nicht, dass die Fenster dauerhaft geöffnet bleiben sollten. Für effektives Lüften und den Luftaustausch ist der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen sehr wichtig. Räume sollten nicht auskühlen, da ansonsten der Luftaustausch nicht in gewünschtem Maße erfolgen kann.

Wichtig ist, die verbrauchte und abgestandene Luft durch möglichst viel Frischluft zu tauschen. Um das zu erreichen, ist das sogenannte Stoßlüften einen Möglichkeit. Dafür wird das Fenster komplett geöffnet. Querlüften ist ebenfalls möglich. Dafür werden an verschiedenen Punkten im Raum Fenster geöffnet. In Schulen wird empfohlen, alle 20 Minuten für fünf Minuten zu lüften.

Werden Räume fremdbelüftet, etwa durch eine Klimaanlage, ist von einem ausreichenden Luftwechsel auszugehen, sodass keine weiteren Maßnahmen nötig sind.

Müssen die Räume oder Oberflächen in den Schulen desinfiziert werden?

Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird in der jetzigen Coronavirus-Pandemie nicht empfohlen. Die Oberflächenreinigung erfolgt in Essener Schulen täglich mit einer Alkohollösung, welche auch in der jetzigen Situation ausreichend ist. Alle vom NRW-Schulministerium geforderten Maßnahmen werden an Essener Schulen eingehalten.

Sind gehäufte Reinigungszyklen erforderlich?

Eine Reinigung erfolgt täglich nach Ende des Schulbetriebes. Besondere Maßnahmen sind dabei nicht zu ergreifen. Besonders wichtig ist eine tägliche Reinigung der Handkontaktflächen wie Türklinken, Tische, Stuhlrücklehnen, Lichtschalter, WC-Anlagen etc. Auch die Fußböden an Essener Schulen werden täglich gereinigt.

Ist Händedesinfektionsmittel in Schulen erforderlich?

Nein. Laut RKI stellt die konsequente Umsetzung des Händewaschens mit Wasser und Seife eine wirksame Maßnahme gegen die Übertragung von Krankheitserregern außerhalb von medizinischen Einrichtungen dar. In den Räumen, in denen es jedoch keine Gelegenheit zum Händewaschen gibt, wird alternativ Händedesinfektionsmittel bereitgestellt.

Sind Wasser und Seife ausreichend, um Viren zu beseitigen?

Ja. Außerhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens bedarf es keiner zusätzlichen Desinfektion. Händewaschen und -desinfektion zusammen wären sogar schädlich für die Haut und ist deshalb nicht empfehlenswert. Die Schulhausmeister*innen kontrollieren den Bestand an Einmalhandtüchern und Seife stetig und füllen bei Bedarf auf. Die Stadt Essen hat für Interessierte ein Video zum richtigen Händewaschen erstellt.

Muss in jedem (Klassen-)Zimmer ein Waschbecken vorhanden sein?

Nein. Wenn Waschbecken in den (Klassen-)Zimmern vorhanden sind, sollen sie als Handwaschbecken genutzt und entsprechend Flüssigseife und Einmal-Handtücher zur Verfügung gestellt werden. Dies fördert die Möglichkeit, das Händewaschen zu beaufsichtigen. Lehrende oder Erzieherinnen und Erzieher sollen darauf achten, dass die Schüler*innen die Hände regelmäßig nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung waschen – beispielsweise nach dem Naseputzen oder vor der Einnahme von Mahlzeiten.

Muss an den Waschbecken warmes Wasser zur Verfügung stehen?

Nein. Die Temperatur des Wassers spielt gegen das Coronavirus keine Rolle.

Welche Handtücher müssen benutzt werden?

Die Verwendung von Papier-Einmalhandtüchern wird empfohlen und ist zu bevorzugen. Alternativ können Mehrweghandtücher verwendet werden, wenn diese personalisiert sind und regelmäßig gewaschen werden. In diesem Fall muss sichergestellt werden, dass diese Handtücher ausschließlich von der jeweiligen Person verwendet werden.

Wie werden an den Schulen Materialengpässe bei Hygienematerial und Schutzausrüstung vermieden?

Das Ministerium für Schule und Bildung hat Unterstützung für Schulträger und Schulen bei Materialengpässen mit gesicherten Bezugsquellen zugesagt. Damit soll die Einhaltung der Anforderungen des Infektionsschutzes sowie der notwendigen Hygienemaßnahmen bei der schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs sichergestellt werden. Das Land gibt damit eine Garantie, dass die Schulen und Schulträger, bei denen entsprechende Materialien noch nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, versorgt werden können.

Die Stadt Essen koordiniert über den Fachbereich Schule die Bedarfe an den Essener Schulen.

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